Dort, wo es schön ist!

 

Liebt ihr eure Stadt? Ich finde es ist extrem wichtig, dass man sich an dem Ort, an dem man lebt, wohl fühlt.

Ich liebe München. Ich finde München ist einer der schönsten Städte der Welt. Ich bin sehr viel gereist und viele wunderbare Plätze besucht und gesehen, aber trotzdem bin ich jedes mal wieder gerne am Münchner Flughafen gelandet:) Klar vermisst man oft Orte, an denen man besonders schöne Zeit verbracht und unvergessliche Momente erlebt hat. Jeder von uns hat solche Erinnerungen und wünscht sich ab und zu wieder mal dort zu sein.

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Regenwald? Nein – Münchner wunderschöner Englischer Garten:) Jede Stadt hat seine Vorteile und seine schönen Ecken, man muss sie nur wirklich wahrnehmen

Wenn ich die zahlreichen Auswanderer-Dokus anschaue, muss ich oft feststellen, dass viele – nicht alle – Menschen ihre Stadt und ihr Land in der Hoffnung auf ein besseres Leben verlassen, weil sie in ihrer Heimat nicht mehr glücklich sind und „in Deutschland einfach alles blöd ist“. Meine Meinung nach sind es sehr „gefährliche“ Voraussetzten für eine Auswanderung, weil ein Umzug in ein anderes Land ganz sicher nicht alles wieder in Ordnung bringen kann. So banal es auch klingt, soll man nach den Gründen für Probleme und Unzufriedenheit erst bei sich selbst suchen, bevor man die Schuld dem Wetter, den Nachbarn, der Gesellschaft oder dem ganzen Ort gibt. Ansonsten nimmt man die Probleme einfach mit.

Andererseits gibt es auch Menschen, die ein Land, dessen Kultur und Mentalität so toll finden, dass sie unbedingt ein Teil davon werden möchten. Sie wollen gerne von diesem Lebensgefühl die ganze Zeit (und nicht nur während einer Reise oder Urlaubs) umgeben werden, und sind in der Regel bereit auch sehr viel dafür zu arbeiten und zu lernen. Sie haben auch vielleicht in ihrer Heimat kein schlechtes Leben gehabt, aber sie möchten etwas Neues und Schönes ausprobieren. Ich denke solche Leute haben die größten Chancen sich gut zu integrieren und sich an einem neuen Ort richtig wohl zu fühlen, denn sie können sich normalerweise genau vorstellen, was auf sie zukommt und was sie erwartet, weil sie sich schon vorher sehr viel informiert und mit dem Land beschäftigt haben. Außerdem ist es für diese Menschen wie ein Traum – keine Notlösung – und deshalb haben sie auch deutlich größeren Willen es wirklich zu schaffen.

Warum schreibe ich darüber? Weil ich in meinem Leben schon die Möglichkeit hatte für längere Zeit in verschiedenen Ländern zu leben, und  finde die Idee sein ganzes Leben nicht nur an einem einzigen Ort, sondern vielleicht an 2 oder 3, zu verbringen einfach wunderbar.

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 Habt iht jemals versucht eure Stadt mit den Augen eines Touristen zu sehen? Dann sieht man oft Dinge, die einem vorher gar nicht aufgefallen sind…

Wie ich schon sagte – ich liebe München sehr, nur wünsche ich mir auch oft, dass in vielen Jahren meine Familie und ich die Möglichkeit haben könnte noch woandres zu leben – und ich weiss sogar ungefähr wo:) Nicht weil es mir hier nicht gefällt – sicherlich nicht! Es gibt einfach noch so viele fantastische Plätze, an denen man jeden Tag von Schönheit umgeben wird, an denen man neue, interessante Dinge lernen kann und seine  Persönlichkeit bereichern kann. Warum soll man dies nicht wahr nehmen? Natürlich ist es nicht einfach so eine Chance überhaupt zu bekommen… Aber ich bin eine hoffnungslose Träumerin und glaube an diese Worte, die man in zahlreichen kitschigen Hollywood-Films hören kann: wenn du etwas wirklich willst, dann wirst du es auch schaffen! 🙂

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Habt ihr auch schon darüber nachgedacht? Würdet ihr auch mal gerne an einem anderen Ort leben? Und wenn ja, dann wo?

Habt Ihr einen Traum?

 

Wann gibt man auf? Ich meine wann kommt dieser Moment, wenn man für seinen Traum, für sein Ziel nicht mehr kämpfen will oder kann? Oder hängt es auch von dem Traum ab? Gibt es solche Träume, die man nie aufgeben will?

Eigentlich wird man sein ganzes Leben von kleinen und größeren Niederlagen begleitet. Manchmal ärgert man sich mehrmals im Laufe des Tages weil alltägliche Situationen nicht so gelaufen sind wie man es gerne hätte – wenn man zu spät zu einem Termin gekommen ist, wenn einem der Parkplatz vor der Nase weggenommen wurde, wenn der perfekte Mantel genau vor eine Stunde ausverkauft wurde bevor man den Laden betreten hat… Die großen Niederlagen im Leben wie Trennungen oder Kündigung können einen schon richtig aus der Bahn werfen. Vielleicht hat man auch wirklich gekämpft damit diese Dinge nicht passieren, aber am Ende musste man es akzeptieren, dass sie doch geschehen und man nichts mehr daran ändern kann. Manche nennen es einfach Schicksal, aber fragen sich trotzdem nach Jahren immer wieder ob sie tatsächlich alles getan haben.

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Wie ist es mit Träumen? Wie viel Kraft und Zeit soll und darf man opfern um seinen Ziel zu erreichen? Denn manche Träume sind alles andere als einfach zu verwirklichen, aber man wird trotzdem von den einzelnen Beispielen ermutigt, denn „er/sie hat es doch trotz allem geschafft“. Einige sind so von ihrem größten Wunsch besessen, dass sie die Realität gar nicht mehr wahrnehmen wollen und sogar ihre Familie und Privatleben darunter leiden lassen. Einige machen sich lächerlich und werden nicht mehr ernst genommen. Ist es auch richtig? Denn es wird uns immer wieder beigebracht, dass man nicht aufgeben und immer für sein Ziel weiterkämpfen soll. Wann darf oder soll man sagen, dass die Grenze erreicht ist? Dass man alles versucht hat und es sich nicht mehr lohnt weiter zu machen?

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Die Antwort ist einfach: solange der Wille seinen Traum wahr werden zu lassen da ist, kann man gar nicht anderes als dafür zu kämpfen. Weder Schwierigkeiten und Hindernisse, noch die Meinung von den anderen kann einen davon abhalten sein Ziel wie vorprogrammiert zu verfolgen. Es ist nicht immer gut, aber es muss auch nicht immer schlecht sein. Es ist einfach so. Habt Ihr einen Traum?

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