Dort, wo es schön ist!

 

Liebt ihr eure Stadt? Ich finde es ist extrem wichtig, dass man sich an dem Ort, an dem man lebt, wohl fühlt.

Ich liebe München. Ich finde München ist einer der schönsten Städte der Welt. Ich bin sehr viel gereist und viele wunderbare Plätze besucht und gesehen, aber trotzdem bin ich jedes mal wieder gerne am Münchner Flughafen gelandet:) Klar vermisst man oft Orte, an denen man besonders schöne Zeit verbracht und unvergessliche Momente erlebt hat. Jeder von uns hat solche Erinnerungen und wünscht sich ab und zu wieder mal dort zu sein.

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Regenwald? Nein – Münchner wunderschöner Englischer Garten:) Jede Stadt hat seine Vorteile und seine schönen Ecken, man muss sie nur wirklich wahrnehmen

Wenn ich die zahlreichen Auswanderer-Dokus anschaue, muss ich oft feststellen, dass viele – nicht alle – Menschen ihre Stadt und ihr Land in der Hoffnung auf ein besseres Leben verlassen, weil sie in ihrer Heimat nicht mehr glücklich sind und „in Deutschland einfach alles blöd ist“. Meine Meinung nach sind es sehr „gefährliche“ Voraussetzten für eine Auswanderung, weil ein Umzug in ein anderes Land ganz sicher nicht alles wieder in Ordnung bringen kann. So banal es auch klingt, soll man nach den Gründen für Probleme und Unzufriedenheit erst bei sich selbst suchen, bevor man die Schuld dem Wetter, den Nachbarn, der Gesellschaft oder dem ganzen Ort gibt. Ansonsten nimmt man die Probleme einfach mit.

Andererseits gibt es auch Menschen, die ein Land, dessen Kultur und Mentalität so toll finden, dass sie unbedingt ein Teil davon werden möchten. Sie wollen gerne von diesem Lebensgefühl die ganze Zeit (und nicht nur während einer Reise oder Urlaubs) umgeben werden, und sind in der Regel bereit auch sehr viel dafür zu arbeiten und zu lernen. Sie haben auch vielleicht in ihrer Heimat kein schlechtes Leben gehabt, aber sie möchten etwas Neues und Schönes ausprobieren. Ich denke solche Leute haben die größten Chancen sich gut zu integrieren und sich an einem neuen Ort richtig wohl zu fühlen, denn sie können sich normalerweise genau vorstellen, was auf sie zukommt und was sie erwartet, weil sie sich schon vorher sehr viel informiert und mit dem Land beschäftigt haben. Außerdem ist es für diese Menschen wie ein Traum – keine Notlösung – und deshalb haben sie auch deutlich größeren Willen es wirklich zu schaffen.

Warum schreibe ich darüber? Weil ich in meinem Leben schon die Möglichkeit hatte für längere Zeit in verschiedenen Ländern zu leben, und  finde die Idee sein ganzes Leben nicht nur an einem einzigen Ort, sondern vielleicht an 2 oder 3, zu verbringen einfach wunderbar.

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 Habt iht jemals versucht eure Stadt mit den Augen eines Touristen zu sehen? Dann sieht man oft Dinge, die einem vorher gar nicht aufgefallen sind…

Wie ich schon sagte – ich liebe München sehr, nur wünsche ich mir auch oft, dass in vielen Jahren meine Familie und ich die Möglichkeit haben könnte noch woandres zu leben – und ich weiss sogar ungefähr wo:) Nicht weil es mir hier nicht gefällt – sicherlich nicht! Es gibt einfach noch so viele fantastische Plätze, an denen man jeden Tag von Schönheit umgeben wird, an denen man neue, interessante Dinge lernen kann und seine  Persönlichkeit bereichern kann. Warum soll man dies nicht wahr nehmen? Natürlich ist es nicht einfach so eine Chance überhaupt zu bekommen… Aber ich bin eine hoffnungslose Träumerin und glaube an diese Worte, die man in zahlreichen kitschigen Hollywood-Films hören kann: wenn du etwas wirklich willst, dann wirst du es auch schaffen! 🙂

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Habt ihr auch schon darüber nachgedacht? Würdet ihr auch mal gerne an einem anderen Ort leben? Und wenn ja, dann wo?

Vorzeige – Eltern

 

Seid ihr immer ehrlich? Ich meine als Mamas, als Eltern? Immer öfter merke ich bei Gesprächen mit Bekannten, die auch Kinder haben, dass viele von ihnen als vorbildliche Eltern dastehen wollen. Keiner will zugeben, dass es manchmal total anstrengend ist, dass man ab und zu ratlos ist oder dass man in manchen Situationen sich selbst fragt, ob man das richtige tut. Wenn man mit ihnen spricht, dann bekommt man den Eindruck, sie haben niemals Probleme und Schwierigkeiten mit ihrem Kind, sie haben alles im Griff. Eltern- Dasein ist für sie eine rosige Wolke, auf der man die ganze Zeit schwebt. „Alles wunderbar, die/der Kleine macht alles mit! Unser Leben hat sich kaum verändert. Klar, es gibt jetzt ein bisschen mehr zu tun, aber ganz ehrlich – das macht nur Spaß!“

Diese magische Worte „das macht Spaß“ – die hört man so oft, wenn man sich mit anderen Eltern unterhält. „Gestern konnten wir unsere Tochter 3 Stunden lang nicht ins Bett bringen, aber du, das macht trotzdem so viel Spaß!“, „Ich war heute 6 Stunden mit meinem Sohn im Park unterwegs und habe mir einen Sonnenbrand geholt, weil er sein neues Dreirad ausprobieren wollte. Am Ende ist er mit Skandal Nachhause gegangen, aber kein Problem, das macht total Spaß!“, „Die kleine hat beim Essen den Saft auf mein Laptop geschüttet, weil er ihr nicht geschmeckt hat. Aber wenn ich ehrlich sein muss – das hat echt Spaß gemacht!“ Keiner sagt: „Heute war so ein schwerer Tag, dass ich nicht wusste, wie ich es bis zum Abend schaffen soll!“ oder „Manchmal ist es so anstrengend mit der Kleinen, dass ich wirklich froh bin, wenn der Tag vorbei ist“. Klar, über solche Dinge spricht man nur mit dem eigenen Mann, mit bester Freundin oder Mama, aber anscheinend darf man so etwas nicht vor den anderen Eltern in der Öffentlichkeit sagen  – ihnen macht es ja nur Spaß – rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag.

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Prinzessin: „Wie bitte? Ich soll im Kinderwagen sitzen während du Milch, Obst und anderes langweilige Zeug kaufst?! Ich will lieber alle Regale ausräumen! Und dir macht es sicherlich auch Spaß!!! So sagst du es doch immer, oder:)?!“ Aber klar, Schatz!)

Ich weiss nicht, kann es wirklich so sein? Vielleicht gibt es tatsächlich Kinder, die den ganzen Tag ruhig in der Ecke sitzen und sich mit ihrem Spielzeug beschäftigen. Die ohne Proteste den Spielplatz verlassen, wenn die Zeit kommt Nachhause zu gehen. Die niemals schreien oder Stimmungsschwankungen haben. Die immer gut gelaunt sind und sehr gerne Obst zum Nachtisch essen. Die problemlos 1-2 Stunden mit den Eltern im Biergarten oder im Restaurant verbringen, ohne sich nur einmal zu melden. Vielleicht. Aber ich kenne sie nicht. Bei mir daheim ist immer viel los und meine Prinzessin wird ganz sicher nicht ruhig in der Ecke mit ihren Bauklötzen spielen, während ich mir bei einem Kaffe das Ende eines spannenden Films ansehe. Aber es ist natürlich möglich, dass es nur mir so geht:)

Warum dürfen die Eltern heute die eigenen Schwächen nicht zugeben? Es ist doch selbstverständlich, dass wir unsere Kinder wirklich ÜBER ALLES lieben, auch wenn sie uns den Alltag ab und zu nicht gerade leicht machen. Wieso kann man das dann nicht ehrlich sagen? Na ja, manche Dinge sind wahrscheinlich einfach so wie sie sind. Heutzutage sagt man nur: „Es ist das größte Glück, was es auf der Welt gibt und es macht so viel Spaß!!!“ und niemals „Es ist das größte Glück, was es auf der Welt gibt und es macht so viel Spaß, aber manchmal ist es auch extrem anstrengend!“

Vielleicht bin ich nur so oft den „Streber-Eltern“ begegnet oder habt ihr auch schon solche Erfahrungen gemacht? Hauptsache beim nächsten Gespräch nicht das „Es macht richtig Spaß!“ vergessen – allein schon deshalb, weil es auch tatsächlich richtig Spaß macht))))

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Die Mutprobe

 

Vorgestern, als ich mit der Kleinen spazieren war, habe ich eine interessante Beobachtung gemacht: eine große, attraktive und sehr stylische Frau lief auf der anderen Straßenseite und führte ihren Sohn an der Hand. Jetzt fragt ihr euch bestimmt – was ist so besondres daran? Die Dame trug eine sehr hochwertige und teure (und das hat man sofort gesehen) cremefarbene Lederjacke, eine exklusive Tasche eines bekannten Designers und – eine sehr lange Jeans mit Schlag. Oben saß die Jeans extrem eng, und ungefähr ab dem Knie wurde sie sehr weit. Das könnt ihr euch bestimmt gut vorstellen, oder? Vor ein Paar Jahren waren solche Jeans ein richtiger Trend! Was war komisch daran? Die Dame wollte besondres stylisch und elegant aussehen, und trug offensichtlich wahnsinnig hohe Schuhe, die vollkommen von der Jeans verdeckt waren. Die Hose berührte fast den Asphalt, aber wenn man diese Frau von Weitem angeschaut hat, kamen einem ihre Beine ewig lang vor und das ganze Outfit sah einfach fantastisch aus. Nur ein Aber – sie konnte kaum in den Schuhen laufen. Sie hat alles sehr gut durchdacht und einen perfekten, coolen Look zusammengestellt, aber der ganze Auftritt wurde durch ihren wackeligen und total unsicheren Gang ruiniert. Man konnte in ihren Augen lesen: „Hoffentlich breche ich mir nichts… Wo ist das Auto? Warum habe ich so weit weg geparkt?“

Ich musste lächeln, doch ich hatte Verständnis mit der Dame. Wie oft haben wir Frauen schon etwas total angesagtes und – wir wir dachten – superstylisches getragen, und dabei sich selbst die ganze Zeit gefragt haben: „Warum tue ich mir das an?“ Ihr wisst doch sicherlich, wovon ich spreche, oder? 🙂

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Gutes Beispiel – dieses Seidenkleid und diese silbernen Stilettos, die ich bei einer  Ausstellung getragen habe. Sowohl das Kleid, als auch die Schuhe haben mir kein bisschen Bewegungsfreiheit gelassen. So stand ich den ganzen Abend da. Man könnte denken, ich gehöre zum Performance des Künstlers.

Dann habe ich nachgedacht… Was habe ich denn schon angezogen, was ich am Liebsten nach 1 Stunde in die Mülltonne werfen oder verbrennen würde für all das Lied, was es mir angetan hat? So entstand diese Liste, die ich euch heute präsentieren möchte. Vielleicht habt ihr auch ein Paar ähnliche Punkte auf eurer persönlichen Fashion-Victim-Liste?:):

Ich habe schon:

  • eine Lederleggins und Hose aus Leder getragen (die vor einigen Jahren total im Trend waren) und fand, dass es nichts unangenehmeres gibt, als diese Teile, die wie ein Tesafilm an meinen Beinen klebten. Keine Frage, aussehen tun sie gut, aber alles andere (inklusive Reinigung) ist sehr problematisch
  • (der Klassiker) Schuhe gekauft, die mir ganz klar 3 Nummern zu klein waren, nur weil ich sie unbedingt haben musste und die richtige Größe schon ausverkauft war, nach dem Motto:“Ich muss sie trotzdem haben, vielleicht werden sie ja etwas weiter, wenn sie daheim ein Paar Tage trage“. Wir wissen alle wo das endet.
  • auch Schuhe getragen, die mir passten, aber in denen man sich kaum bewegen konnte – genau wie die Dame auf der Straße. Ich mache das aber nicht mehr, weil es einfach jeder merkt und darüber lacht:) Mit Recht, übrigens:)
  • ein Kleid getragen, in dem man ausschließlich stehen konnte und der sich nicht mal für minimale Aktivität geeignet hat – als man einen Träger hochgezogen hat, war der andere schon wieder runtergerutscht. Alles war zu eng, alles klemmte, überall schaute etwas raus. Na ja, im Schaufenster sah das Kleid definitiv besser aus – dafür wurde es auch wahrscheinlich gemacht
  • Leggins mit Rock angezogen. Ja, ich stehe dazu! Es war aber in der 10 Klasse und damals war es ein Mega-Trend. Nur: da ich die Leggings im Hochsommer gekauft habe und es kaum erwarten konnte allen zu zeigen, wie stylisch ich bin, habe ich dieses wunderbare Outfit gleich am ersten Tag nach dem Kauf getragen. Der zufällig – mit 35 Grad C – der heißeste Tag des Jahres war. Für ein Paar verwunderte Blicke hat mein Look auf jeden Fall gesorgt!

So etwas ist euch bestimmt auch schon mal passiert, stimmt? Wir sind oft bereit ziemlich viel Komfort und Geld für DEN Look zu opfern, aber erreichen leider nicht immer den gewünschten Effekt… Na und? Man sollte es einfach nicht so ernst nehmen! Die Mut ist das, was zählt! Und die Mut alleine hat schon Respekt verdient!:)

Habt einfach Spaß und lasst euch eure Laune nicht verderben – weder von unbequemen Schuhen, noch von denen, die über alles und jeden einen Kommentar abgeben müssen. Wenn jemanden etwas nicht gefällt, dann…

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LOOK THE OTHER WAY!

Rapunzel mag es unkompliziert

 

Ich frage mich oft: ist es nur bei mir so, oder sieht es bei den anderen Mamas genauso aus? Also, dass es sehr wenig Zeit für das eigene Aussehen, für Schönheits-Rituale und Styling bleibt? Ich könnte zum Beispiel nicht in der Früh aufstehen, irgendeinen außergewöhnlichen Peeling mit Sandkörner, die man nur auf dem Mond findet, auftragen und anschließend noch irgendeine noch ausgefallenere Maske mit „Jugend-Elixir“ aus einer mysteriösen Pflanze für 40 Minuten auflegen. Erstens – ich hätte keine freie Minute Zeit dafür (insbesondere morgens), zweitens- meine Prinzessin wäre bestimmt extrem interessiert, was ich da auf dem Gesicht habe und würde das sicherlich auf der Stelle untersuchen wollen:)

Schon oft habe ich hier erwähnt, dass ich meine Schönheits-Routine sehr umorganisieren musste. Bei allen Kosmeik- und Pflege-Produkten achte ich jetzt immer mehr drauf, dass sie nicht nur hohe Qualität haben und ihren Zweck sehr gut erfüllen, sondern dass sie auch einfach und schnell in der Anwendung sind. Und von diesen tollen Produkten erzähle ich Euch auch regelmäßig, wie Ihr wisst:) Mit der Kleidung sieht es ähnlich aus – die Looks müssen gut und cool aussehen, aber auch gleichzeitig einfach nachzustylen sein.

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Eigentlich trage ich meine Haare am Liebsten offen, was aber im Mama-Alltag ziemlich unpraktisch sein kann

Aber wie ist mit dem Haarstyling? Na ja, jeden einzelnen Tag die Haare zu waschen, zu föhnen und stundenlang zu stylen geht jetzt bei mir auch gar nicht. Deshalb musste ich mich damit abfinden, dass ich nicht mehr täglich meine Haare offen tragen kann, denn sie sehen leider am zweiten Tag nach dem Waschen nicht gerade toll aus. Außerdem kann man es sich als Mama sowieso nicht mehr leisten so oft die langen Haare offen zu tragen – und Ihr wisst sicherlich selbst warum: sie stören nur, wenn man irgendetwas im Haushalt erledigen oder kochen muss, das Essen – oder andere viel unappetitlichere Sachen werden gerne an ihnen verteilt, oder sie werden regelmäßig mit so einer Kraft gezogen, dass man riskiert die Hälfte von ihnen zu verlieren!

Ok, was soll man dann machen? Das habe ich mir auch überlegt, weil Tag für Tag immer nur einen Dutt zu tragen wäre mir auch viel zu langweilig, auch wenn ich seine „Undone“ – Variante über alles liebe. Wie ich schon in einem meiner früheren Beitrage erzählte, habe ich zwei richtig tolle Helfer gefunden, wenn es um Hairystyling geht – Invisibobble und Ivybands (Kategorie Beauty). Und heute möchte Euch ein Paar schöne Looks für den Mama-Alltag präsentieren, die mit Hilfe von Invisibobble oder einfachen Haargummis sehr schnell nachzumachen sind und für die man keine andere Styling-Produkte braucht (es sei denn man möchte sie unbedingt verwenden:).

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Invisibobble und Ivybands – meine besten Helfer für Bad Hair Days

Und das sind meine drei Lieblings Styles, wenn man keine Zeit für aufwendige Frisuren hat, und die wunderbar für aktive Mamas passen:
1. Die Frisur kennt Ihr bestimmt auch, aber oft muss man einfach an etwas erinnert werden, damit es einem wieder einfällt:) Also, für die Mädels, die diesen Look vergessen haben: er ist sportlich, locker, aber trotzdem sehr feminin. Passt wunderbar zu Kleidern und romantischen Outfits, die man etwas „entspannter“ wirken lassen möchte. Mit einem Invisibobble nur die Oberkopfhaare zu einem lockeren Dutt stecken, ein Paar vorderen Strähnen herausziehen – es soll gar nicht perfekt aussehen. Praktisch der Undone-Dutt mit offenen Haaren:)

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2. Den Look für die Haare mag ich sehr gerne – er ist interessant, cool und besondres, aber trotzdem lässig und bequem. Es geht so einfach! Die Haare über die linke (oder rechte) Schulter nach vorne legen, etwas tiefer unterm Kinn mit einem Invisibobble oder Haargummi zusammenbinden. Dann die Haare von der linken und rechten Seite leicht ziehen, damit sie  ein bisschen „hängen“ – fertig! Ich liebe diesen Look, er ist verspielt, sexy und ungewöhnlich, obwohl er in Sekunden gemacht ist. Passt zu jedem Outfit, für jeden Anlass, sogar am Abend oder auf einer Party würde man damit toll aussehen. Was sagt Ihr?

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3. Ein ähnlicher Look, nur mit dem Undone-Dutt. Passt perfekt für tagsüber, auf dem Spielplatz, wenn man es bequem haben möchte, aber trotzdem nicht so langweilig. Die Haare über die Schulter nach vorne legen, dann – wie bei einem Dutt- die Haare direkt am Kopf „zusammenrollen“, mit einem Invisibobble fixieren. Ein Paar vordere Strähnen herausziehen. Die Frisur sollte auch etwas lässiger, also nicht zu streng oder zu „gemacht“ aussehen. Für heiße Sommertage in der Stadt oder am Strand – ideal!

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4. Und den Look habe ich Euch schon mal gezeigt – für die Tage, wenn man gar keine Zeit hat oder einen richtig schlimmen Bad Hair Day hat:) Einfach einen Dutt oder einen Pferdeschwanz machen, dazu Ivybands – und man sieht schon gestylt aus.

Was sagt Ihr? Wie sieht Euer alltägliches Haarstyling aus? Bleibt Euch auch wenig Zeit für Eure Schönheits-Routine oder könntet Ihr doch einen Weg finden?

P.S. Und morgen habe ich wieder etwas richtig Schönes und Sommerliches für Euch vorbereitet! Also bis dann!:)

Sonne & Meer gibt es jetzt online!

 

Ist es wirklich Wahr? Die Sonne scheint, blauer Himmel, Temperaturen um die 30 Grad – endlich kann man die schönen bunten Sommerkleider und Sandalen anziehen, die schon bestimmt jede Hoffnung verloren haben jemals „ausgeführt“ zu werden:) Da fühlt man sich auch ganz anderes, oder? Es ist wie ein bisschen Urlaubsstimmung in der Stadt – man wacht zwar jeden Tag in seiner Wohnung auf und geht wie gewohnt zur Arbeit, aber irgendwie hat man dabei viel mehr Freude, wenn schon so früh am Morgen die Sonne scheint und einem einen richtig tollen heißen Sommertag verspricht. Die Zeit am Schreibtisch, Laptop & Co. vergeht einfach schneller, wenn man sich tagsüber Gedanken darüber macht, wie man den heutigen Abend am besten verbringen soll: im Biergarten mit Freunden, auf der Terrasse eines schönen gemütlichen Cafés oder einfach Zuhause auf dem Balkon bei einem kühlen Glas Prosecco oder Wein…

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Es gibt nur ein „aber“: wie lange bleibt es so? Ich denke keine von uns macht sich falsche Hoffnungen was das Wetter hier betrifft. Stattdessen versucht man einfach die wenigen sonnigen Tage, die uns etwas Urlaubs-Feeling schenken, richtig zu genießen.

Apropos Urlaubs – Feeling: vor Kurzem habe ich beim Spaziergang mit der Kleinen eine tolle Entdeckung gemacht! Mitten im Münchner Schwabing ist ein Laden aufgetaucht, der sich genauso gut im Zentrum der griechischen Trend-Insel Mykonos befinden könnte: stillvoll, bunt, authentisch, originell. Allein das, was ich im Schaufenster gesehen habe, ließ mein Mädchenherz auf der Stelle höher schlagen. Das musste ich mir genauer anschauen! Die total sympathische Inhaberin (wie sich herausstellte – selbst eine junge und sehr stylische Mama) erzählte mir, es sei ein Pop-Up Store, der in der Wilhelm-Strasse 27 in Schwabing bis zum 16. Juli zur Gast ist, aber eigentlich hat sie einen Online – Shop, den man unter lemoni-shop.com besuchen kann. „Zum Glück!“- dachte ich mir nur, als ich mich umschaute: wunderschöne Baumwoll- und Seidenkleider, Blusen mit aufwendigen Stickereien und Häckelelementen, einzigartige hochwertige Taschen und Clutches im Boho-Stil mit Fransen und Münzen (einige wurden sogar aus ledernen Flickerlteppichen und ausrangierten Segeln(!) angefertigt) und – die absolut coolsten Sandalen mit Leder-Fransen, Swarovski-Kristallen, Schmucksteinen und Münzen.

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Die bezaubernde Inhaberin und Mama Katrin Tewes sucht jedes Stück für ihren Online – Concept Store mit mediterranem Flair persönlich aus – mit viel Geschmack und Sinn für gute Qualität – und beweist nochmals, dass das Beste nicht immer unbezahlbar bedeuten muss

Außerdem eine Riesen-Auswahl an wundervollen Kleinigkeiten, die wir, Mädels, so toll finden wie Kissen mit farbenfrohen mediterranen Prints, Duftkerzen, Deko- und Strandtücher und sogar original griechischer Tee, Honig, Gewürze und Wein Gelee (!), die so hübsch verpackt sind, dass einem sofort klar wird, wo man das nächste Mal Geschenke kaufen muss, die nicht nur Freude bringen, sondern auch für einen kleinen Wow- Effekt sorgen werden. Jetzt wisst Ihr, warum ich es Euch einfach erzählen musste! Und glaubt mir – das ist keine Werbung, ich bin wirklich so begeistert:)

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Pop-Up Store vom charmanten lemoni-shop.com in der Wilhelm-Strasse 27 in München (bis 16 Juli von 11.00 bis 16.30)

Damit Ihr den ersten Eindruck bekommen könnt, habe ich eine kleine Liste mit meinen Favourites vom lemoni-shop.com zusammengestellt. Hier sind meine Mama – Must-Haves für Urlaubs-Feeling egal wo, egal bei welchem Wetter:

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Auf dem Bild in der Mitte

  • Die tollen Sandalen mit Fransen, Sternchen und Swarowski- Kristallen, die ich schon erwähnt habe (Must-Must-Have)! Die gibt es auch mit der so angesagten zurzeit weißen Sohle – also einmal investieren und für den Rest des Sommers keine andere Schuhe mehr brauchen – hört sich gut an, oder? Ok, vielleicht nur wenn es regnet, aber ansonsten würde ich sie sogar zu einem schicken Sommerkleid am Abend zu einer Party tragen!

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  • Der super- stylischer langer Rock mit Mosaik-Muster, der vorne wie ein Wickelrock geschnitten ist: zusammen mit einem weißen T-Shirt oder Top, kombiniert mit Sandalen, Keilsandaletten oder weißen Sneakers ist man damit einfach top-gestylt für den Stadt-Alltag, warmen Sommerabend in einer Trend-Bar, Party oder Beach-Club. Sieht in Echt noch besser aus als auf dem Bild!
  • Das süße Notizbuch mit buntem Muster – Blogger und Notizbuch? Auf jeden Fall! Wir haben immer eins in der Küche liegen – für Einkaufslisten oder einfach um etwas schnell zu notieren, bevor man es vergisst, was im verrückten Mama-Alltag regelmäßig passiert:) Finde ich auch als kleines Geschenk wunderbar
  • Das Roséwein-Gelee (!), das perfekt zum Fleisch, Fisch und Käse passt. Etwas total leckeres und außergewöhnliches – eigentlich perfektes Geschenk für Feinschmecker und Gourmets!:)

Also das waren meine Sommer-Lieblinge, die ich persönlich richtig cool finde und freue mich schon auf die vielen Fragen „wo ich das denn her habe“:) Aber das werde ich keinem verraten … außer Euch, natürlich. Zum Glück gibt es jetzt Sonne, Meer & Strand auch online!

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Habt Ihr Euren Urlaub schon geplant?

Der Schaum ist ein Traum

 

Vor einiger Zeit habe ich einen Beitrag über den – für mich persönlich -besten Cleanser von Babor geschrieben, der nicht nur perfekt und restlos Make-up und Schmutz entfernt, sondern auch samtig weiche Haut hinterlässt, die sich überhaupt nicht trocken und gespannt anfühlt, was bei vielen ähnlichen Produkten leider oft der Fall ist. Noch ein Vorteil dieses Reinigungsschaums liegt darin, dass man gar nicht viel davon braucht, um das beste Ergebnis zu erzielen, deshalb reicht das Fläschchen für ziemlich lange Zeit. Also diese Investition von ca. 25€ lohnt sich auf jeden Fall!

Trotzdem habe ich mir vorgenommen zu jedem empfohlenen Produkt eine  günstigere, aber trotzdem gute Alternative zu finden, denn ich bin der Meinung es ist wichtig nicht an ein einziges Produkt „gebunden“ zu sein. Genau so eine Alternative habe ich vor Kurzem für meinen Barbor Cleanaser entdeckt und möchte sie euch heute vorstellen: CD Milder Reinigungsschaum mit pflanzlichen Hyaluron, Wasserlilienextrakt und weichem Mizellen-Wasser

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Was ist daran so toll? Dieses Produkt reinigt dank Mizellen-Wasser sehr mild, aber trotzdem gründlich, somit eignet es sich wunderbar auch für empfindliche Haut. Schmutz und normales Make-up werden restlos entfernt, bei besonders wasserfestem Augen – Make-up müsste man jedoch den Schaum vielleicht noch einmal auftragen. Dadurch, dass er pflanzliches Hyalorun enthält, das die Haut sehr gut mit Feuchtigkeit versorgen kann, fühlt sich die Gesichtshaut nach der Anwendung total weich an und spannt nicht. Ich finde nur, dass der Cleanser von Barbor ein etwas angenehmeres Gefühl auf der Haut hinterlässt, aber das hängt auch sicherlich mit dem Hauttyp zusammen – zum Beispiel ich, mit meiner sensiblen Haut, habe fast immer Probleme mit allen Reinigungpflege-Produkten. Insgesamt muss ich sagen, dass es eine wirklich gute Alternative zu den gleichen Produkten der Luxus-Marken ist, von denen mich schon viele enttäuscht haben. Dieser Reinigungsschaum hält, was es verspricht, außerdem hat er noch zwei Vorteile: der Duft ist traumhaft und die Konsistenz ist sehr leicht und luftig, was für mich persönlich sehr wichtig und angenehm ist im Vergleich zu Waschgels, Reinigungsmilch und Gesichtsöls. Also ein tolles Produkt – Empfehlung!

Und jetzt…

… gibt es noch ein tolles Rezept passend zum Fassball-Wochenende! Ich möchte euch gleich warnen: heute steht nicht die gesunde und kalorienarme Ernährung im Vordergrund, sondern der reinste Genuss! Na ja, aber mein Gott, wer knabbert schon an Salatblättern und Karotten herum, wenn man vor dem Fernsehen für seine Lieblings-Mannschaft fiebert??? Doch, man kann durchaus beim Fussball an Salatblättern knabbern, aber nur wenn… sie sich in einem Burger befinden!:) Und hier ist er:

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Man braucht: (für 3 Portionen oder für 2 à 250g): 500 g Rinder Tartar (wichtig!), Hamburger-Brötchen (nach Wunsch mit Sesam, wir kaufen immer die Marke Roberto – z.B. bei Karstadt Perfetto erhältlich), Schmelzkäse für Toast, 2 Tomaten, 1 große weiße/rote Zwiebel, 4 Salatblätter (Eissalat), 2 Gewürzgurken bzw. 1 frische Gurke, 4 Esslöffel Mayonnaise (man kann auch die Thomy légère nehmen, schmeckt sehr gut, hat aber viel weniger Fett), Lieblings-Ketchup, Meerrettich (Geheimzutat), Meersalz, Pfeffer, ein bisschen Butter

Und so geht’s:

  • Brötchen halbieren, die Innenseite mit ein wenig Butter bestreichen und in der Pfanne bei kleiner Hitze anbraten bis sie goldbraun sind
  • Tartar salzen und pfeffern, zu einem Burger formen, aber Vorsicht – nicht fest drucken, damit es drinnen luftig bleibt! Danach in der leicht eingeölten (oder gebutterten) Pfanne bzw. auf dem Grill anbraten und im letzten Moment eine Käsescheibe darauf legen damit sie ein bisschen schmilzt
  • Tomaten, Zwiebel, Gurken in dünne Scheiben schneiden
  • Mayonnaise mit dem Meerettich verrühren (nach eigenem Geschmack wegen der Schärfe)
  • Auf das „offene“ Brötchen ein Salatblatt legen, dann Tomatenscheiben, dann den Burger – nach Wunsch nochmals salzen und pfeffern – dann einige Zwiebelscheiben und ein Paar Gurkenscheiben. Danach noch ein weiteres Salatblatt darauf legen und mit der oberen Brötchen-Scheibe zu machen
  • Auf den Teller kommen dann Mayonnaise mit Meerrettich und Ketchup, außerdem knusprige Pommes! Wir mögen zum Beispiel die Originals  oder Country Potatoes von McCain (bei Karstadt Perfetto oder REWE erhältlich)
  • Kalorien zählen für einen Tag vergessen und einfach genießen!!!:)

Tipp: und wenn man mal so richtig etwas wagen möchte, dann kann man noch entweder Speck oder ein Spiegel auf den Burger legen

Jetzt kann doch das Wochenende nur schön werden, oder?:)

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Stadt – Mama – Nerven

 

In habe schon viel darüber geschrieben, wie sehr sich der Alltag, die eigenen Empfindungen und überhaupt – das ganze Leben verändern, wenn man Eltern wird. Und ich bin mir sicher, dass mir alle Mütter und Väter dieser Welt in diesem Punkt sofort zustimmen können:)

Heute möchte ich über einige interessante Erfahrungen und Beobachtungen erzählen, die ich als Stadt-Mama täglich mache, und auf die ich erstaunlicherweise früher gar nicht geachtet habe. Damit meine ich: wie lebt es sich als Mama in einer Großstadt? Was erlebt man so Tag für Tag, wenn man mit dem Kinderwagen spazieren und einkaufen geht? Mit welchen Reaktionen hat man als Mutter im Alltag oft zu tun? Und vor allem: worüber regt man sich als Stadt-Mama auf? Na ja, da gibt es so einiges… Und euch fallen jetzt sicherlich auch ein Paar unangenehme Momente ein, die ihr schon erlebt habt. Auf jeden Fall bin ich davon überzeugt, dass die meisten von euch wissen werden, wovon ich rede:) Hier ist meine persönliche Liste, in der ich versucht habe meine wichtigsten Mama-Aufreger aufzuzählen:

Als Mama regt es mich auf:

  • wenn ich nach 1 Stunde erfolgloser Versuche endlich geschafft habe unsere Prinzessin ins Bett zu bringen, und in dem selben Moment fühlt sich ein stolzer Ferrari- oder Motorrad Fahrer verpflichtet allen zu zeigen wie viel PS sein „Liebling“ hat – was man selbstverständlich  im Umkreis von 50 km hören kann

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  • wenn man in den leeren Aufzug mit dem Kinderwagen steigt, und plötzlich möchten 10 andere (junge) Leute, die gerade zufällig vorbei gehen, auch mitfahren, obwohl die Rolltreppe 3 Meter vom Aufzug entfernt ist
  • (ähnlich) wenn man mal mit der U-Bahn fahren muss und jemand sich unbedingt in einen wirklich sehr sehr vollen Zug quetschen will, nach dem Motto „Da passe ich doch auch noch rein!“ – was zur Folge hat, dass das arme Kind die ganze Fahrt lang den Allerwertesten von jemandem genau vor seinem Gesicht beobachten darf. (Ich verstehe natürlich, dass jeder zur Arbeit oder nach Hause muss, aber was nicht geht – geht einfach nicht! Ich meine, ein Bär passt auch nicht in die Handtasche rein – also warum es trotzdem versuchen?)
  • wenn jemand in einem schmalen Gang eines Einkaufsmarktes vor dem Regal steht, und absichtlich nicht kurz zur Seite gehen möchte, um den Kinderwagen vorbei zu lassen (Ich rede jetzt natürlich nicht von Menschen, die einen tatsächlich nicht bemerkt haben)
  • wenn jemand verurteilende und empörte Blicke zuwirft, wenn mein Kind schreit oder weint und nicht aufhören will/kann, obwohl ich die ganze Zeit versuche es zu beruhigen. Ich bekomme gleich Wutanfälle, wenn ich mir vorstelle, was sie über meine Prinzessin denken!
  • diese komische Stufe vor einigen Läden, die so schwer mit dem Kinderwagen zu überwinden ist, dass man es manchmal einfach sein lässt, obwohl das Traumkleid 1 Meter von einem entfernt im Schaufenster hängt

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So eine Stufe ist kein Problem, aber manchmal sind sie dermaßen hoch, dass ich mich jedes Mal frage, wozu diese „Erfindung“ gut sein soll

  • wenn man eine Bank / einen Laden / ein Café mit dem Kinderwagen betreten möchte und im selben Moment jemand gerade raus- oder reingeht und einem die Tür einfach vor der Nase zuschlägt, anstatt sie aufzuhalten. Klar, niemand ist dazu verpflichtet, aber ich finde dieses Verhalten trotzdem asozial
  • Menschen, die die Strasse entlang spazieren und nur in ihr Handy schauen oder irgendetwas darin Tippen, wobei sie gar nicht mehr darauf achten wohin sie gehen – es macht ihnen auch nichts aus, wenn sie fast in den Kinderwagen reinlaufen
  • für Mamas (wie ich) sehr aktiver Entdecker:) Schlechtes Wetter – denn das bedeutet man kann nicht sehr lange spazieren gehen und die Kleinen können sich dann nicht so richtig auf dem Spielplatz austoben, was das friedliche Ins-Bett-Gehenzu zu einem  unerreichbaren Ziel macht

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Für uns (wie für viele andere Eltern) gilt: draußen gespielt – gut eingeschlafen, Zuhause auf der Couch geblieben – bis 23 Uhr keine Ruhe:))) Deshalb gehören lange Spaziergänge und Spielplatz zu unserem täglichen Unterhaltungsprogramm einfach dazu

  • unbekannte Omas oder andere Damen (und ich habe wirklich absolut nichts gegen liebe Omas), die stundenlang vor dem Kinderwagen stehen und das Kind bewundern, wobei sie auch oft Gespräche über alle möglichen Themen wie Wetter, Umwelt, Politik oder Geschichte anfangen. Ich möchte nicht falsch verstanden werden, ich rede oft und gerne mit netten Menschen auf der Straße, aber viele Mamas werden mir sicherlich zustimmen, dass es irgendwann unangenehm wird, wenn das eigene Kind von fremden (auch netten) Menschen zu lange angequatscht wird
  • Sirenen der Polizei/ das beruhigende Geräusch des Presslufthammers von der Baustelle/ Straßenfeste, die bis spät am Abend dauern – alle diese Dinge gehören einfach zum Stadtleben dazu und haben mich früher überhaupt nicht gestört. Erstaunlich, was man als Mama total nervig finden kann.
  • Fahrradfahrer, die auf dem Bürgersteig fahren (wo sie es gar nicht dürfen) und mir total genervt zu verstehen geben, dass ich sie mit meinem Kinderwagen gefälligst vorbei lassen sollte, denn ich halte sie ja nur auf!

Wow, wie es aussieht bin ich ja eine richtige Nörglerin geworden! Aber diese Eigenschaft bekommen doch so ziemlich alle Eltern, oder?

Ich muss noch eins sagen: ich gehöre sicherlich nicht zu den Frauen, die es erwarten, dass vor ihnen roter Teppich ausgerollt wird, wenn sie mit dem Kinderwagen die Strasse entlang spazieren. Oder die erwarten, dass alle Menschen um sie herum die Laune ihres Kindes einfach so akzeptieren, während sie in einem Café entspannt das Mittagessen oder ein Glas Wein genießen möchten. Ich bin der Meinung, dass alle Eltern für ihre Kinder verantwortlich sind und auch dafür, dass andere  Mitmenschen ihr Leben ganz normal weiterführen können, auch wenn sie von Kindern vielleicht nicht so begeistert sind. Eltern zu sein ist für jeden von uns eine ganz persönliche Entscheidung. Aber uns, Mamas und Papas, fällt es doch so schwer das alles nicht persönlich zu nehmen, wenn es um unsere Kleinen geht! Wir können auch bestimmt keine Liebe oder Sympathie unseren Kindern gegenüber von anderen verlangen, aber zumindest dürfen wir sicherlich ein bisschen Rücksichtnahme und einfache Höflichkeit erwarten, nicht Wahr?

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Wie denkt Ihr darüber? Gibt es bei euch auch alltägliche Situationen, die euch total aufregen?

Und die Augen machen bling-bling…

 

Die Mamas bekommen nicht viel Schlaf. Gar nicht viel. Überhaupt nicht viel. Sehr sehr wenig, eigentlich. Irgendwann gewöhnt man sich aber daran. Na ja, „gewöhnt“ ist vielleicht etwas übertrieben, aber auf jeden Fall akzeptiert man es einfach als etwas, das zum Elternsein unzertrennlich gehört. Man träumt von den Zeiten, die irgendwann in 6-7 Jahren (schätze ich) kommen werden, wenn man endlich mal um 10 oder sogar um 11 Uhr aufwachen kann, sich in Ruhe eine Tasse Kaffe machen und danach beim Frühstück gemütlich eine Zeitschrift durchblättern oder nebenbei den Nachrichten im Radio lauschen kann… Aber jetzt ist jetzt, und momentan könnte ich einen Nebenjob als Bäckerin annehmen, denn um 6 Uhr wäre ich mit den Brötchen schon längst fertig! Habe ich schon erwähnt, dass unsere Prinzessin Frühaufsteherin ist, und zwar egal um viel Uhr sie ins Bett geht?

Deshalb ist das Thema „Augenringe“ aktuell wie nie. Heute erzähle ich über zwei Beauty-Produkte für die Augen, auf die ich mich schon seit Jahren verlasse und die besondres jetzt einfach unersetzlich für mich sind. Ein Produkt ist etwas teuerer und ist in der Parfümerie erhältlich, das andere kann man einfach in der Drogerie kaufen, doch es ist nicht unbedingt viel schlechter. Ich muss sagen, ich benutze die zwei Augencremes immer abwechselnd, weil die Haut sich sehr schnell an die Inhaltsstoffe eines Produktes gewöhnt und deshalb der Effekt nach einiger Zeit ein bisschen nachlässt. Also es gibt Abwechslung für die Haut und für das Portemonnaie, aber das Ergebnis bleibt immer gleich – sehr gut:) Hier sind meine Helfer:

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Mein Favorit Clarins Baume „Spécial“ Contour des Yeux anti-rides  gegen die ersten Anzeichen von Hautalterung für trockene und sehr trockene Haut. Dieser Augenpflege – Balsam ist genial. Man braucht nicht viel davon, denn er lässt sich sehr gut verteilen und auftragen. Trotz der Tatsache, dass er sehr reichhaltig und extrem feuchtigkeitsspendend ist, zieht er sehr schnell ein und hinterlässt absolut keinen unangenehmen Film auf der empfindlichen Haut. Aber während den ganzen Tages, sogar Abends, hat man immer noch das Gefühl, als ob man die Pflege gerade erst aufgetragen hat. Also dieser Balsam wirkt ewig, was mir persönlich – bei meiner trockenen Haut – sehr wichtig ist. Sein Bruder Clarins Baume Contour des Yeux (ohne das Wort „Special“) eignet sich für alle Hauttypen und passt perfekt für die Frauen, denen auch eine leichtere Pflege für die Augenpartie reicht, obwohl sich die „Special“-Variante überhaupt nicht schwer anfühlt. Die zarte, müde Haut wird sofort erfrischt, vitalisiert, gestrafft und langanhaltend mit Feuchtigkeit versorgt. Die kleinen Fältchen und Linien werden geglättet und minimieren sich mit jeder Anwendung. Ein tolles Produkt –  meine absolute Empfehlung!

Aktivstoffe: Extrakte aus Getreidesamen, Chicoree-Extrakt, Gingko-biloba, Kamille, Aloe. lichtreflektierende Pigmente usw.

Der zweite Liebling:

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Olaz REGENERIST eye lifting serum für straffere und strahlendere Augenpartie ist eine würdige Alternative zu den ähnlichen Produkten der Luxus-Marken. Die Wirkung dieser Pflege ist sehr effektiv – die Fältchen und Augenringe werden sofort gemildert, die Augenpartie wirkt strahlender und frischer. Genauso wie bei Clarins, fühlt sich die Haut gleich samtig-weich an und das bleibt auch während den ganzen Tages so! Außerdem ist dieses Serum ein echter Durstlöscher für die Haut – Feuchtigkeitsspende Wirkung ist dauerhaft spürbar. Es hinterlässt keinen fettenden oder öligen Rückstand, deshalb lässt sich auch das Make-up oder Concealer perfekt danach auftragen. Tolles Produkt und das beste Beweis dafür, dass „gut“ nicht immer „zu teuer“ bedeuten muss.

Aktivstoffe: Wasser, Glycerin, Camellia, Panthenol, Biotin, Canola-Öl usw.

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Was mir noch sehr hilft nicht nur wach und frisch auszusehen, sondern sich tatsächlich so zu fühlen, ist kein Beauty -Produkt, sondern eine (oder zwei:) Tasse von meinem Lieblings-Kaffee Illy oder Lavazza. Der wird bei uns Zuhause im original italienischen Bialetti Espressokocher zubereitet. Man füllt das untere Teil mit Wasser, dann kommt ein kleines Fach mit gemahlenem Kaffe und anschließend wird das obere Teil einfach daraufgeschraubt. Auf die heiße Platte stellen- ein Paar Minuten warten – fertig! Man kann dazu einen kleinen Milchaufschäumer kaufen und genauso gut auch Cappuccino oder Caffé Latte machen. Für Italiener – und meinen Freund natürlich:)- ist es ein Muss diesen Kaffeekocher daheim zu haben. Aber diese Tradition übernehme ich sehr gerne, denn auf dieser weise gekochter Kaffee schmeckt so intensiv und echt, dass man jede Tasse richtig genießt und nicht nur schnell runterschluckt um wach zu werden. Außerdem wird im ganzen Haus so ein wundervoller und gemütlicher Duft von frischem heißem Kaffee verbreitet, dass man sich jeden Morgen immer wieder darauf freut. Auch wenn Morgen eigentlich fast noch Nacht ist:)

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Was sind Eure Tricks (inklusive Beauty-Produkte), die Euch täglich helfen gegen die ständigen Begleiter aller Eltern – Müdigkeit und Schlafmangel – anzukämpfen?

Schatz oder Kitsch?

 

Letztes Wochenende habe ich während der großen Putzaktion in unserer Wohnung eine interessante Entdeckung gemacht: mir sind ein Paar Sachen und Einrichtungsgegenstände aufgefallen, die ich zwar besitze, aber eigentlich keine Ahnung habe warum. Ok, etwas falsch ausgedrückt – ich weiss schon warum, es ist nur so, dass sie vielleicht nicht unbedingt zum Stil und zum Rest der Einrichtung passen, aber trotzdem fest dazu gehören. Ist es bei Euch auch so?

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Zum Beispiel viele Frauen neigen dazu Plüschtiere und andere, etwas kitschige Andenken aus ihren romantischen Lebensphasen für immer aufzubewahren, vielleicht als sie gerade ihren Freund/Mann kennengelernt haben oder einfach weil sie diese Sachen als 16-jähriges Mädchen in ihrem Zimmer hatten und gerne ein Erinnerungsstück aus dieser Zeit haben möchten.

Ich muss sagen, ich finde das gar nicht so schlimm, sondern sogar sympathisch, denn das zeigt, dass einem Menschen bestimmte Erinnerungen und Werte wichtig sind – und das ist einfach schön. Für einen kann ein bunter Keramik-Papagei das beste Beispiel dafür sein, wenn sich jemand den Falschen handwerklichen Beruf oder Hobby ausgesucht hat. Aber für den anderen kann es ein unbezahlbares Stück Erinnerung an die Oma sein. Und trotz der Tatsache, dass es die Einrichtung jeder modernen Wohnung komplett ruinieren würde, bekommt es einen ehrenhaften Platz irgendwo im Haus. Vielleicht etwas versteckt und nicht gerade in der Mitte vom Esstisch, aber immerhin!

Ich bin aber auch der Meinung, man soll mit dem „speziellen Touch“ nicht übertreiben. Es gibt ziemlich viele erwachsene Frauen, die ihre Wohnung (besondres das Schlafzimmer) wie aus einem amerikanischen Teenie-Film Anfang 2000er gestalten – alles rosa und weiß, überall Plüsch, Spitze und Glitzer. Mag sein, dass es ein wenig zynisch klingt, aber ich finde so ein „Design“ etwas merkwürdig, wenn eine Frau ihren 25 Geburtstag schon gefeiert hat:) Aber alles ist subjektiv!

Habt Ihr nie mit Eurem Freund/Mann solche Diskussionen führen müssen wie :“ Was steht denn da auf der Fensterbank? Das geht ja gar nicht!“ oder “ Wozu bewahrst du es auf? Bist du etwa 7?!“? Ich muss gestehen, ich bin selbst ein Opfer der sentimentalen Erinnerungen geworden, mein Freund aber auch – also haben wir uns gut geeinigt. Hier ist meine kleine persönliche Auswahl:

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Erinnerungsstücke aus meiner Heimat Moskau. Das muss doch sein, oder? Eine russische Puppe, ein winziges Schmuckkästchen mit Ostereiern im russischen volkstümlichen Chochloma-Stil, und mein original russisches Halstuch, das ich total liebe uns sehr oft und gerne trage. Hochwertige russische Halstücher sehen unglaublich schön aus und waren nicht umsonst vor ein Paar Jahren ein Riesen-Trend sogar unter Hollywood-Celebrities. Für mich sind sie immer noch ein Trend, denn mit Lederjacke oder einem coolem Mantel kombiniert, sehen sie einfach wunderschön und sehr modern aus! (hier gibt es eine wunderbare Auswahl)

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Mein Villeroy & Boch  Huhn, die ihren Platz bei uns in der Küche bekommen hat. Vielen mag es vielleicht kitschig vorkommen, für mich aber muss eine Küche nicht unbedingt puristisch und steril erscheinen, sondern gemütlich, liebevoll und einladend, mit all den schönen Accessoires wie handbemalte Salatschüssel, Teekannen und Salatlöffel. Es gibst ja schließlich andere Muster als Blümchen, mit denen sich auch männliche Köche sehr gut anfreunden können:)

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Mein Lieblings – Plüschhase (ja, ich bekenne mich schuldig!). Für andere nichts außergewöhnliches, für mich aber ein sehr wertvolles Erinnerungsstück, das ich vor vielen Jahren von meinen Eltern zusammen mit anderen Geschenken zur Weihnachten bekommen habe. Dieser Hase ist und bleibt einfach etwas besonderes – er lässt mich immer an meine Eltern, an meine Kindheit denken – und das ist unbezahlbar. Übrigens, der antiker Stuhl gehört meinem Freund. Man kann gar nicht mehr darauf sitzen, weil er so alt und wackelig ist, aber komischerweise hat er trotzdem wunderbar zu unserer ziemlich modernen Einrichtung gepasst. Ich hatte Glück, denn dieses Stück finde ich selber toll:)

Wie ist es bei Euch? Habt Ihr auch solche persönliche Schätze, die Euch das ganze Leben lang begleiten?

Und heute gibt es noch einen Tipp – also ein Rezept fürs Wochenende, das sogar auf eigener Terrasse oder Balkon für echtes Italien-Feeling sorgen wird! Total einfach, schnell und lecker: Frittata mit Kartoffeln, Parmesan und frischer Rucola!

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Und so geht`s:

Man braucht: 500 g (Bio) Kartoffeln, 6-7 Eier, Knoblauch, Zwiebel oder Schalotte, kaltgepresstes Olivenöl, Parmesan, Speck, Peperoncino oder Chili-Schoten, Muskatnuss, Meersalz (kein Muss, schmeckt aber intensiver und ist gesünder), Pfeffer, frische Rucola oder Basilikum

Zubereitung:

  • Kartoffeln schälen, in Scheiben schneiden und im heißen Olivenöl goldbraun braten (mittlere Hitze)
  • feingeschnittener Knoblauch, Schalotte und feine Speckwürfel zu den Kartoffeln geben und anbraten bis die Zwiebeln glasig sind
  • separat Eier mit Salz, Pfeffer, etwas Muskatnuss und Parmesan (optional auch Chili) verrühren (nach persönlichem Geschmack)
  • anschließend zu den Kartoffeln geben, einmal schwenken damit die Masse sich gut verteilt
  • bei kleinerer Hitze mit geschlossenem Deckel ca. 10-15 Min braten (aufpassen: Boden kann schnell verbrennen, lieber öfters nachprüfen)
  • wenn die Eier an der Oberfläche etwas fest sind, einen Teller/Deckel nehmen – umdrehen – andere Seite anbraten (Übungssache!:)
  • mit frischer, grob gehackter Rucola oder Basilikum servieren – man glaubt gar nicht, wie viel ein Paar Blätter frischen Basilikum/Rucola bei einer Pasta, Pizza oder auch anderen Gerichten ausmachen können!
  • Genießen!!!

Dazu würde sehr gut ein Glas erfrischenden Prosecco passen. Unsere Empfehlung: der Valdo aus Italien (auch rosé) – für den Preis hervorragende Qualität!

Mamas und Papas müssen sich doch mal auch etwas gönnen, oder? Wir wünschen Euch ein wunderschönes Wochenende!!!!

Drama, Baby! oder Das „friedliche“ Plätzchen

 

Das Wetter ist endlich schön und ich hoffe sehr, dass es auch so bleibt. Überraschungen von der Mutter Natur haben wir dieses Jahr reichlich  erlebt – Sonne und Frühlingsstimmung im Winter, inklusive „grüne“ Weihnachten, dafür aber Schnee und eisige Kälte genau dann, wenn man die armen Blümchen gerade so schön eingepflanzt hat und somit vor der Prüfung ihres ganzen zarten Lebens gestellt hat.

FullSizeRender-188 Aber jetzt scheint die Sonne und unser erster Spielplatz-Saison wurde eröffnet! Ich war echt gespannt, denn jetzt kann unsere Prinzessin die Natur, den Sand und die Schaukel (natürlich noch mit Mama zusammen) zum ersten mal bewusst geniessen! Man muss sie einfach die ganze Zeit beobachten – und das nicht nur, weil alle fünf Sekunden ein kleines Steinchen oder die Sandkörner dem Geschmackstest unterzogen werden, sondern weil man keine Reaktion, keinen Gesichtsausdruck verpassen möchte, wenn immer neue Sachen im Freien entdeckt werden!

Der Kinderspielplatz – ein friedlicher schöner Ort der Entspannung und positiver Emotionen…?! Sollte er eigentlich sein. Ich musste aber feststellen, dass es keine 10 Minuten dauert, bis die erste Stresssituation entsteht. Vielleicht kennen das viele von Euch schon lange, aber da es alles für uns noch ziemlich neu ist, war das schon eine Überraschung.

Man kann gar nicht schnell genug schauen, wie die Spielsachen der Kleineren von den älteren Kindern einfach mitgenommen werden mit der Begründung „das gehört jetzt uns“. Die Rutsche wird in der Regel von ein Paar ziemlich dominanten Kindern besetzt, und jeder, der sich traut seinen Liebling darauf zu setzen, muss damit rechnen sofort in die Schranken gewiesen zu werden nach dem Motto „das ist meine/unsere Rutsche/Burg/Schiff/Haus, Du darfst es nicht!“. Von der Schaukel möchte ich gar nicht anfangen – da spielen sich normalerweise die dramatischsten Szenen ab. Ich habe mich selbst – zum ersten mal nach 25 Jahren – wieder wie im Kindergarten gefühlt. Damals konnte ich mich immer gut durchsetzen, aber wie redet man als Erwachsener mit solchen Kinder, die nicht die eigenen sind, um nicht in Konflikt mit ihren Eltern zu geraten?

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Ich hatte früher keine Ahnung, was für Ärger es wegen diesen bunten Sachen geben kann…

Nachdem ich die anderen Eltern beobachtet habe, wurde mir eins klar: man soll einfach keine Diskussionen mit ihnen führen und nicht versuchen irgendetwas zu erklären – das ist nicht meine Aufgabe. Man holt einfach höflich seine Sachen wieder zurück und man lässt sein Kind einfach weiter rutschen und schaukeln, wenn es jetzt an der Reihe ist. Selbstverständlich bei weiteren aggressiven Protesten, ist der Kontakt mit den Eltern unvermeidlich. Da sieht es aber ganz anderes aus. Ich persönlich bin mir überhaupt nicht sicher, ob ich mich so ruhig verhalten könnte, wenn jemand sich über meine Prinzessin beschweren würde. Nein, da bin ich gar nicht sicher… Aber Euch geht es bestimmt genauso. Deshalb versucht man ohne einen wirklich bedeutenden Grund die Streitigkeiten mit anderen Eltern zu vermeiden.

Neulich habe ich gesehen, wie ein unvorsichtiger Vater seine Meinung gegenüber zwei Mütter geäußert hat, die am Eingang vom Spielplatz standen und einen Mops an der Leine hielten. Das war ihm viel zu nahe. Die Damen wussten sich aber zu wehren. Die Ausdrücke „Spießer!“ und „Unglaublich, was es für Menschen gibt!“ sind gefallen. Ich muss sagen, am Ende habe ich dem ordnungslieben Papa nicht beneidet!

Na ja, ein Spielplatz ist schließlich nichts anderes, als ein gesellschaftlicher Treffpunkt – sowohl für die Kleinen, als auch für die Großen. So sind wir Menschen nun mal: wenn wir uns, mit unseren unterschiedlichen Charakteren, Überzeugungen und Ansichten, an einem Ort versammeln, entstehen immer unvermeidlich Sympathien, Antipathien, Konflikte, Freundschaften, Gerüchte, Freude, Neid, positive und negative Emotionen, Gespräche, Hilfsbereitschaft oder Missverständnisse. Aber somit auch die interessantesten, unglaublichsten und die lustigsten Geschichten, die unser Leben so abwechslungsreich und spannend machen. Offensichtlich brauchen wir ein bisschen „Drama, Baby!“:)

Wie denkt Ihr darüber? Habt Ihr auch schon ähnliche Erfahrungen gemacht?

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Wenn man mit Kindern unterwegs ist, kann die kostenlose Hipp Baby App sehr hilfreich sein – sie zeigt einem sofort alle sich in der Nähe befindenden kinderfreundlichen Restaurants, Wickelräume, Spielplätze, Zoos usw.  Also wenn man von einem Spielplatz genug hat, kann man sein Glück gleich woanders versuchen:)