Dort, wo es schön ist!

 

Liebt ihr eure Stadt? Ich finde es ist extrem wichtig, dass man sich an dem Ort, an dem man lebt, wohl fühlt.

Ich liebe München. Ich finde München ist einer der schönsten Städte der Welt. Ich bin sehr viel gereist und viele wunderbare Plätze besucht und gesehen, aber trotzdem bin ich jedes mal wieder gerne am Münchner Flughafen gelandet:) Klar vermisst man oft Orte, an denen man besonders schöne Zeit verbracht und unvergessliche Momente erlebt hat. Jeder von uns hat solche Erinnerungen und wünscht sich ab und zu wieder mal dort zu sein.

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Regenwald? Nein – Münchner wunderschöner Englischer Garten:) Jede Stadt hat seine Vorteile und seine schönen Ecken, man muss sie nur wirklich wahrnehmen

Wenn ich die zahlreichen Auswanderer-Dokus anschaue, muss ich oft feststellen, dass viele – nicht alle – Menschen ihre Stadt und ihr Land in der Hoffnung auf ein besseres Leben verlassen, weil sie in ihrer Heimat nicht mehr glücklich sind und „in Deutschland einfach alles blöd ist“. Meine Meinung nach sind es sehr „gefährliche“ Voraussetzten für eine Auswanderung, weil ein Umzug in ein anderes Land ganz sicher nicht alles wieder in Ordnung bringen kann. So banal es auch klingt, soll man nach den Gründen für Probleme und Unzufriedenheit erst bei sich selbst suchen, bevor man die Schuld dem Wetter, den Nachbarn, der Gesellschaft oder dem ganzen Ort gibt. Ansonsten nimmt man die Probleme einfach mit.

Andererseits gibt es auch Menschen, die ein Land, dessen Kultur und Mentalität so toll finden, dass sie unbedingt ein Teil davon werden möchten. Sie wollen gerne von diesem Lebensgefühl die ganze Zeit (und nicht nur während einer Reise oder Urlaubs) umgeben werden, und sind in der Regel bereit auch sehr viel dafür zu arbeiten und zu lernen. Sie haben auch vielleicht in ihrer Heimat kein schlechtes Leben gehabt, aber sie möchten etwas Neues und Schönes ausprobieren. Ich denke solche Leute haben die größten Chancen sich gut zu integrieren und sich an einem neuen Ort richtig wohl zu fühlen, denn sie können sich normalerweise genau vorstellen, was auf sie zukommt und was sie erwartet, weil sie sich schon vorher sehr viel informiert und mit dem Land beschäftigt haben. Außerdem ist es für diese Menschen wie ein Traum – keine Notlösung – und deshalb haben sie auch deutlich größeren Willen es wirklich zu schaffen.

Warum schreibe ich darüber? Weil ich in meinem Leben schon die Möglichkeit hatte für längere Zeit in verschiedenen Ländern zu leben, und  finde die Idee sein ganzes Leben nicht nur an einem einzigen Ort, sondern vielleicht an 2 oder 3, zu verbringen einfach wunderbar.

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 Habt iht jemals versucht eure Stadt mit den Augen eines Touristen zu sehen? Dann sieht man oft Dinge, die einem vorher gar nicht aufgefallen sind…

Wie ich schon sagte – ich liebe München sehr, nur wünsche ich mir auch oft, dass in vielen Jahren meine Familie und ich die Möglichkeit haben könnte noch woandres zu leben – und ich weiss sogar ungefähr wo:) Nicht weil es mir hier nicht gefällt – sicherlich nicht! Es gibt einfach noch so viele fantastische Plätze, an denen man jeden Tag von Schönheit umgeben wird, an denen man neue, interessante Dinge lernen kann und seine  Persönlichkeit bereichern kann. Warum soll man dies nicht wahr nehmen? Natürlich ist es nicht einfach so eine Chance überhaupt zu bekommen… Aber ich bin eine hoffnungslose Träumerin und glaube an diese Worte, die man in zahlreichen kitschigen Hollywood-Films hören kann: wenn du etwas wirklich willst, dann wirst du es auch schaffen! 🙂

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Habt ihr auch schon darüber nachgedacht? Würdet ihr auch mal gerne an einem anderen Ort leben? Und wenn ja, dann wo?

Vorzeige – Eltern

 

Seid ihr immer ehrlich? Ich meine als Mamas, als Eltern? Immer öfter merke ich bei Gesprächen mit Bekannten, die auch Kinder haben, dass viele von ihnen als vorbildliche Eltern dastehen wollen. Keiner will zugeben, dass es manchmal total anstrengend ist, dass man ab und zu ratlos ist oder dass man in manchen Situationen sich selbst fragt, ob man das richtige tut. Wenn man mit ihnen spricht, dann bekommt man den Eindruck, sie haben niemals Probleme und Schwierigkeiten mit ihrem Kind, sie haben alles im Griff. Eltern- Dasein ist für sie eine rosige Wolke, auf der man die ganze Zeit schwebt. „Alles wunderbar, die/der Kleine macht alles mit! Unser Leben hat sich kaum verändert. Klar, es gibt jetzt ein bisschen mehr zu tun, aber ganz ehrlich – das macht nur Spaß!“

Diese magische Worte „das macht Spaß“ – die hört man so oft, wenn man sich mit anderen Eltern unterhält. „Gestern konnten wir unsere Tochter 3 Stunden lang nicht ins Bett bringen, aber du, das macht trotzdem so viel Spaß!“, „Ich war heute 6 Stunden mit meinem Sohn im Park unterwegs und habe mir einen Sonnenbrand geholt, weil er sein neues Dreirad ausprobieren wollte. Am Ende ist er mit Skandal Nachhause gegangen, aber kein Problem, das macht total Spaß!“, „Die kleine hat beim Essen den Saft auf mein Laptop geschüttet, weil er ihr nicht geschmeckt hat. Aber wenn ich ehrlich sein muss – das hat echt Spaß gemacht!“ Keiner sagt: „Heute war so ein schwerer Tag, dass ich nicht wusste, wie ich es bis zum Abend schaffen soll!“ oder „Manchmal ist es so anstrengend mit der Kleinen, dass ich wirklich froh bin, wenn der Tag vorbei ist“. Klar, über solche Dinge spricht man nur mit dem eigenen Mann, mit bester Freundin oder Mama, aber anscheinend darf man so etwas nicht vor den anderen Eltern in der Öffentlichkeit sagen  – ihnen macht es ja nur Spaß – rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag.

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Prinzessin: „Wie bitte? Ich soll im Kinderwagen sitzen während du Milch, Obst und anderes langweilige Zeug kaufst?! Ich will lieber alle Regale ausräumen! Und dir macht es sicherlich auch Spaß!!! So sagst du es doch immer, oder:)?!“ Aber klar, Schatz!)

Ich weiss nicht, kann es wirklich so sein? Vielleicht gibt es tatsächlich Kinder, die den ganzen Tag ruhig in der Ecke sitzen und sich mit ihrem Spielzeug beschäftigen. Die ohne Proteste den Spielplatz verlassen, wenn die Zeit kommt Nachhause zu gehen. Die niemals schreien oder Stimmungsschwankungen haben. Die immer gut gelaunt sind und sehr gerne Obst zum Nachtisch essen. Die problemlos 1-2 Stunden mit den Eltern im Biergarten oder im Restaurant verbringen, ohne sich nur einmal zu melden. Vielleicht. Aber ich kenne sie nicht. Bei mir daheim ist immer viel los und meine Prinzessin wird ganz sicher nicht ruhig in der Ecke mit ihren Bauklötzen spielen, während ich mir bei einem Kaffe das Ende eines spannenden Films ansehe. Aber es ist natürlich möglich, dass es nur mir so geht:)

Warum dürfen die Eltern heute die eigenen Schwächen nicht zugeben? Es ist doch selbstverständlich, dass wir unsere Kinder wirklich ÜBER ALLES lieben, auch wenn sie uns den Alltag ab und zu nicht gerade leicht machen. Wieso kann man das dann nicht ehrlich sagen? Na ja, manche Dinge sind wahrscheinlich einfach so wie sie sind. Heutzutage sagt man nur: „Es ist das größte Glück, was es auf der Welt gibt und es macht so viel Spaß!!!“ und niemals „Es ist das größte Glück, was es auf der Welt gibt und es macht so viel Spaß, aber manchmal ist es auch extrem anstrengend!“

Vielleicht bin ich nur so oft den „Streber-Eltern“ begegnet oder habt ihr auch schon solche Erfahrungen gemacht? Hauptsache beim nächsten Gespräch nicht das „Es macht richtig Spaß!“ vergessen – allein schon deshalb, weil es auch tatsächlich richtig Spaß macht))))

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Die Mutprobe

 

Vorgestern, als ich mit der Kleinen spazieren war, habe ich eine interessante Beobachtung gemacht: eine große, attraktive und sehr stylische Frau lief auf der anderen Straßenseite und führte ihren Sohn an der Hand. Jetzt fragt ihr euch bestimmt – was ist so besondres daran? Die Dame trug eine sehr hochwertige und teure (und das hat man sofort gesehen) cremefarbene Lederjacke, eine exklusive Tasche eines bekannten Designers und – eine sehr lange Jeans mit Schlag. Oben saß die Jeans extrem eng, und ungefähr ab dem Knie wurde sie sehr weit. Das könnt ihr euch bestimmt gut vorstellen, oder? Vor ein Paar Jahren waren solche Jeans ein richtiger Trend! Was war komisch daran? Die Dame wollte besondres stylisch und elegant aussehen, und trug offensichtlich wahnsinnig hohe Schuhe, die vollkommen von der Jeans verdeckt waren. Die Hose berührte fast den Asphalt, aber wenn man diese Frau von Weitem angeschaut hat, kamen einem ihre Beine ewig lang vor und das ganze Outfit sah einfach fantastisch aus. Nur ein Aber – sie konnte kaum in den Schuhen laufen. Sie hat alles sehr gut durchdacht und einen perfekten, coolen Look zusammengestellt, aber der ganze Auftritt wurde durch ihren wackeligen und total unsicheren Gang ruiniert. Man konnte in ihren Augen lesen: „Hoffentlich breche ich mir nichts… Wo ist das Auto? Warum habe ich so weit weg geparkt?“

Ich musste lächeln, doch ich hatte Verständnis mit der Dame. Wie oft haben wir Frauen schon etwas total angesagtes und – wir wir dachten – superstylisches getragen, und dabei sich selbst die ganze Zeit gefragt haben: „Warum tue ich mir das an?“ Ihr wisst doch sicherlich, wovon ich spreche, oder? 🙂

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Gutes Beispiel – dieses Seidenkleid und diese silbernen Stilettos, die ich bei einer  Ausstellung getragen habe. Sowohl das Kleid, als auch die Schuhe haben mir kein bisschen Bewegungsfreiheit gelassen. So stand ich den ganzen Abend da. Man könnte denken, ich gehöre zum Performance des Künstlers.

Dann habe ich nachgedacht… Was habe ich denn schon angezogen, was ich am Liebsten nach 1 Stunde in die Mülltonne werfen oder verbrennen würde für all das Lied, was es mir angetan hat? So entstand diese Liste, die ich euch heute präsentieren möchte. Vielleicht habt ihr auch ein Paar ähnliche Punkte auf eurer persönlichen Fashion-Victim-Liste?:):

Ich habe schon:

  • eine Lederleggins und Hose aus Leder getragen (die vor einigen Jahren total im Trend waren) und fand, dass es nichts unangenehmeres gibt, als diese Teile, die wie ein Tesafilm an meinen Beinen klebten. Keine Frage, aussehen tun sie gut, aber alles andere (inklusive Reinigung) ist sehr problematisch
  • (der Klassiker) Schuhe gekauft, die mir ganz klar 3 Nummern zu klein waren, nur weil ich sie unbedingt haben musste und die richtige Größe schon ausverkauft war, nach dem Motto:“Ich muss sie trotzdem haben, vielleicht werden sie ja etwas weiter, wenn sie daheim ein Paar Tage trage“. Wir wissen alle wo das endet.
  • auch Schuhe getragen, die mir passten, aber in denen man sich kaum bewegen konnte – genau wie die Dame auf der Straße. Ich mache das aber nicht mehr, weil es einfach jeder merkt und darüber lacht:) Mit Recht, übrigens:)
  • ein Kleid getragen, in dem man ausschließlich stehen konnte und der sich nicht mal für minimale Aktivität geeignet hat – als man einen Träger hochgezogen hat, war der andere schon wieder runtergerutscht. Alles war zu eng, alles klemmte, überall schaute etwas raus. Na ja, im Schaufenster sah das Kleid definitiv besser aus – dafür wurde es auch wahrscheinlich gemacht
  • Leggins mit Rock angezogen. Ja, ich stehe dazu! Es war aber in der 10 Klasse und damals war es ein Mega-Trend. Nur: da ich die Leggings im Hochsommer gekauft habe und es kaum erwarten konnte allen zu zeigen, wie stylisch ich bin, habe ich dieses wunderbare Outfit gleich am ersten Tag nach dem Kauf getragen. Der zufällig – mit 35 Grad C – der heißeste Tag des Jahres war. Für ein Paar verwunderte Blicke hat mein Look auf jeden Fall gesorgt!

So etwas ist euch bestimmt auch schon mal passiert, stimmt? Wir sind oft bereit ziemlich viel Komfort und Geld für DEN Look zu opfern, aber erreichen leider nicht immer den gewünschten Effekt… Na und? Man sollte es einfach nicht so ernst nehmen! Die Mut ist das, was zählt! Und die Mut alleine hat schon Respekt verdient!:)

Habt einfach Spaß und lasst euch eure Laune nicht verderben – weder von unbequemen Schuhen, noch von denen, die über alles und jeden einen Kommentar abgeben müssen. Wenn jemanden etwas nicht gefällt, dann…

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LOOK THE OTHER WAY!

Du bist so viel Wert wie viel du Likes hast ?

 

Was hält Ihr von Facebook, Instagram & Co.? Habt Ihr auch Accounts bei Sozialen Netzwerken? Folgt Ihr jemandem? Kommentiert und postet Ihr viel? Es wundert mich wirklich, dass so viele Leute mit echter Leidenschaft diesen Trend mitmachen. Nein, ich habe gar nichts dagegen, ich bin nur ein Mensch, der in diesem Bereich bis vor Kurzem immer eher inaktiv und zurückhaltend war. Lustig, nicht Wahr? Blogger und inaktiv bei Facebook – wie kann es sein? Ja, da musste ich selbst lachen.

Heutzutage wird es von Firmen, Marken, Läden, Unternehmen, Bloggern, ich rede gar nicht von den Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, erwartet, nein, praktisch verlangt überall in den Sozialen Netzwerken präsent zu sein – Facebook, Twitter, Instagram usw. Ansonsten wirkt es unseriös, uncool, nicht zeitgemäß, überhaupt – unklug, denn FB & Co. bieten die Möglichkeit eine große Anzahl an potentiellen Kunden, Lesern, Fans oder Followers zu erreichen. Also ist es schon fast ein Muss. Jede kleinste Bäckerei, Gärtnerei und Blumenhändler hat jetzt nicht nur einen Webauftritt in Form von einer Webseite, jeder richtet sich momentan eine „Fanpage“ bei FB oder Instagram ein. Und Likes muss man haben. Klar, dafür macht man das ja auch. Keine Likes – kein Erfolg. Mit anderen Worten: wenn du keine Likes hast, soll es wohl heißen, dass sich keiner für dich interessiert, dass dich keiner mag. Abgesehen davon bist du noch total uncool.

Ist es im privaten Leben auch nicht so? Es ist supercool 400-1000 Freunde bei Facebook zu haben oder 10K Followers bei Instagram, denn das bedeutet doch, dass man total beliebt ist! Alle wollen wissen wie es einem geht, was man macht. Unter jedem (sogar offensichtlich bescheuertem) Foto werden oft 250 Likes gesetzt und 80 Kommentare hinterlassen. Ist es nicht ein Phänomen?

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Hätte ich 20K Followers bei Instagram, würde dieses „Meisterwerk“ der Fotografie bestimmt bis zu 300 Likes bekommen))

Ich bin mir sicher, dass es Leute gibt, die Aufgrund ihres Berufes oder Lebensstils tatsächlich so viele Bekannte und Freunde haben können. Oder so interessante und talentierte Persönlichkeiten sind, dass Viele einfach gerne an ihrem spannenden Leben ein bisschen „Teil nehmen“ möchten. Aber wie ist es mit den anderen?

Immer wieder merke ich wie blauäugig ich manchmal bin. Wenn man heutzutage jemanden kennenlernt und als Mensch sympathisch findet, überlegt man nicht mehr einfach „Ah, da könnte vielleicht eine Freundschaft entstehen“. Leider denken die meisten Leute ganz anderes. Man möchte momentan nicht einfach mit irgendjemandem befreundet sein. Erstmal wird bei Google & Facebook geprüft was man macht, wie viele Freunde/Followers und – wie viele Likes man hat. Dann weiss man gleich ob dieser jemand cool genug ist und ob es sich überhaupt lohnt um mit ihm befreundet zu sein. Heute schließen Viele neue Freundschaften nach folgenden Kriterien: man muss entweder etwas tolles und außergewöhnliches (erfolgreich!) tun oder arbeiten, gut aussehen, viel verdienen, in der Zukunft (geschäftlich oder privat) nützlich sein oder zumindest einen kennen, der das alles hat/kann/ist. Dann kann man noch überlegen ob so ein „Freund“ den eigenen Freundeskreis aufbessern kann. Dann kann man doch im Gespräch immer nebenbei erwähnen: „Ein guter Freund/Freundin/Kumpel/Bekannte von mir macht dies und das, und ist dies und das, und ich bin immer eingeladen und überall dabei!“ Da kommt man selbst gleich viel cooler rüber, oder? Jetzt ehrlich, habt Ihr auch nicht eine/n Bekannte/n, die/der ständig mit ihren „exklusiven“ und wertvollen Bekanntschaften prallen?

Warum wollen die Menschen nur dann etwas toll finden, wenn es die meisten schon toll finden, auch wenn sie selbst vielleicht gar nicht so begeistert sind? Ihr habt sicherlich auch Accounts bei Instagram mit 20K Followers gesehen, die 18-, 17 -Jährigen Jungs und Mädels gehören, die Fotos posten wie „ich und das Straßenschild“ oder „ich und die Mülltonne“. Spannend! Aber wenn die Leute diese magische Zahl „20K“ sehen, dann Liken und Followen sie automatisch, nach dem Motto „dann muss es etwas Gutes sein“. So ist die Natur des Menschen: geliked wird nur das, was schon 1000 Menschen vorher geliked haben, stimmt?:)))

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Posten – und dann auf die Likes warten… Undankbare Aufgabe! Irgendwie wird man dank FB und Instagram von der Meinung anderer sehr abhängig, denn die meisten Menschen erwarten eine Reaktion oder zumindest Interesse wenn sie etwas Posten, nicht Wahr?

Habt ihr nie ein Foto bei FB gepostet und dann sich gewundert, warum es bis jetzt keiner (oder nur wenige) geliked hat? „War`s blöd? Habe ich etwas falsches gepostet? Was denken sie jetzt von mir?“. Erwachsene Frauen und Männer werden plötzlich wie zur Schulzeiten – unsicher und von der Meinung anderer „Mitschüler“ abhängig. Und sie vergleichen sich auch ständig mit einander: wer hat mehr Likes, mehr Freunde, bessere Fotos, interessanteres Leben… Macht so etwas wirklich Spaß???

Ich habe mir vor zwei Wochen auch einen Account bei Facebook eingerichtet. Ja, erst jetzt) Weil man mir gesagt hat, dass ich als Bloggerin auch unbedingt eine Seite bei FB, Instagram und Co. brauche. Ganz ehrlich: interessante und lustige Beiträge zu schreiben, schöne Looks und Sets zusammen zu stellen, bunte Fotos zu schießen – all das macht mir Riesen-Spaß! Aber bei Sozialen Netzwerken bin ich wohl eher unbegabt. Was ich in diesen zwei Wochen beobachten konnte (auch privat), hat mich nicht gerade begeistert, weil ich eins verstanden habe: Du bist so viel wert wie viel du Likes hast.

Ich möchte nicht falsch verstanden werden – ich will wirklich keinen angreifen. Facebook ist echt toll, um mit den Freunden und Bekannten  auf der ganzen Welt im Kontakt zu bleiben und zu wissen wie es ihnen geht. Ich wundere mich nur über Leute, die nach Bestätigung und Anerkennung durch Likes und zahlreiche Freundschaftsanfragen suchen, und – was noch schlimmer ist – ihre Meinung über andere auch nach diesen Kriterien bilden.

OK, mit so einer Einstellung wird wohl aus mir kein Instagram- oder Facebook-Star:)) Aber das ist auch nicht mein Ziel. Vielleicht übertreibe ich es ja ein bisschen und habe nur das Prinzip der Sozialen Netzwerken noch nicht ganz verstanden. Vielleicht soll man es einfach nicht so ernst nehmen? Wie ist Eure Meinung dazu?

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Wir Mamas müssen uns überhaupt so wenig wie möglich Gedanken über irgendwelche Kommentare und Likes machen. Während die anderen stundenlang bei Fecebook kommentieren, liken und posten… gehen wir lieber mit den Kleinen spazieren und spielen – macht viel mehr Spaß!!!

Mexikanisch einfach!

 

Hola Chicas!!! (Habt Ihr jetzt auch an Jorge Gonzalez gedacht?:) Heute gibt es ein Rezept für ein bisschen Sommer-Stimmung, die leider immer noch nicht so richtig aufkommen will. Aber man kann dafür auch selbst sorgen – und zwar mit original mexikanischen Wraps! Kompliziert? Überhaupt nicht! Und ich erzähle Euch wie einfach es gehen kann:

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Man braucht für 4 große Wraps: 2 Hühnerbrust-Filets, fertige Wrap Tortillas (z.B. von Casa Fiesta – bei Karstadt Perfetto erhältlich), 1 gelbe und 1 rote große Paprika, 2 rote Zwiebeln, 2 Zehen Knoblauch (oder nach Geschmack), 4 große Blätter Eisbergsalat, Creme Fraiche, Meersalz, Pfeffer (man kann es auch nach Belieben variieren, zum Beispiel könnte man auch noch Bohnen oder Mais verwenden, wenn man möchte)

Für 2 Soßen Guacamole und Salsa:

2 Avocados, 3 Knoblauchzehen, 1 Zitrone, 2 Limetten, 6 Tomaten, Koriander, Jabaneros (scharf), 1 Naturjoghurt, (brauner) Zucker, Salz, Pfeffer

Und so geht’s:

  • Hühnerbrust waschen, abtupfen, salzen und pfeffern und in einer geölten Pfanne von beiden Seiten bei mittleren Hitze goldbraun braten. 2 ganze Zehen anbrechen und in der Pfanne mitbraten – danach alles herausnahmen und zur Seite stellen
  • Zwiebeln und Paprika in Streifen schneiden und separat anbraten
  • Hühnchen in kleine Stücke schneiden und in die Pfanne dazugeben
  • Wraps im Rohr oder in der Pfanne (ohne Öl) von beiden Seiten warm machen (nur kurz, damit sie noch schön weich, aber heiß sind)
  • Ein großes Salatblatt jeweils auf einen Wrap legen, die Füllung in der Mitte platzieren, Creme Fraiche (oder auch die Soßen) nach Geschmack dazu tun – rollen und wundern, dass es daheim auch wie beim Mexikaner schmecken kann!

Die Soßen dazu:

Guacamole (püriert oder mit Stücken): 2 Avocados, 1 Knoblauch Zehe, 1 Zitrone, 1 kleiner Naturjoghurt und kleine Tomatenwürfel von 2 Tomaten

Avocados halbieren, mit einem Löffel in die Schüssel geben und zerdrücken. Saft einer Zitrone dazu geben (sonst wird Avocado braun), Tomatenwürfel dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Naturjoghurt vermischen – fertig!

Mexikanische Salsa (püriert oder mit Stücken): 4 Tomaten, Koriander (nach Geschmack), 1 Zehe Knoblauch, Jabaneros (gelb oder rot, Vorsicht-sehr scharf, also bitte aufpassen wenn die Kleinen mitessen), 2 Limetten, 2 Teelöffel brauner Zucker, Salz, Pfeffer

Tomaten halbieren, Kerne entfernen, in kleine Würfel schneiden. Koriander waschen und klein schneiden. Knoblauch Zehen auch ganz klein schneiden oder zerdrücken. Jabaneros sehr klein schneiden – bitte nach Belieben bzw. sehr sparsam verwenden, weil sie sehr scharf sind. Alles vermengen. 2 Limetten rollen (so geht der Saft optimal heraus), halbieren und Saft dazugeben. Mit braunem Zucker, 3 Esslöffel Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken – aber bitte nur am Schluss, ansonsten verlieren die Tomaten Wasser. Tipp: die Salsa für Chips, Pommes, Kartoffeln oder Fleisch soll man am Besten pürieren.

Genießt das Wochenende, Chicas!!!:)

Niemand mag das wahre „ich“ ?

 

Mich würde es interessieren: ist es Euch wichtig, was andere Menschen von euch denken? Zum Beispiel, was die Nachbarn, die eigene Freundin oder vielleicht sogar ein Arbeitskollege, mit dem man eigentlich gar nicht so viel zu tun hat, für eine Meinung über Euch haben könnten? Ich finde heutzutage wird man oft „gezwungen“ sich anzupassen, damit man in der Öffentlichkeit keinen schlechten Eindruck macht. Es gibt so viele Regeln, Etikette und Verhaltensnormen, die uns alle ganz genau vorschreiben, wie man in einer bestimmten Situation, beim Essen, bei der Arbeit oder einfach unterwegs in der Stadt benehmen soll. Und wenn man diese Vorschriften mal nicht einhält, dann wird man sofort von der Öffentlichkeit verurteilt. Ok, ich selbst bin ein Mensch, dem gute Manieren und Höflichkeit sehr wichtig sind und seien wir ehrlich, gewisse Regeln sind einfach erforderlich für ein friedliches Zusammenleben der Gesellschaft. Es ist nur so, dass wir von Klein auf so erzogen werden (und auch unsere Kinder so erziehen), dass wir auf die Meinung anderer, auch fremder Menschen genau achten sollten. Höflichkeit und Etikette gehören zum Leben einfach dazu, aber ist es OK, wenn man anfängt sich zu verstellen, nur um den Erwartungen anderer gerecht zu werden oder in den Augen der Nachbarn oder Bekannten „perfekt“ oder „so wie alle“ zu erscheinen?

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Ich habe über dieses Thema nachgedacht, weil man in der letzten Jahre so viele negative Schlagzeilen über berühmte Personen liest, die alle scheinbar vorbildliches Leben geführt haben und sich jahrelang um einen makellosen Ruf bemüht haben. Dann tauchten zahllose „Enthüllungen“ auf, die diese Menschen, mit ihren echten Fehlern und Lastern gleich verletzlich, schwach oder sogar lächerlich erscheinen ließen. Und sie wurden von der Öffentlichkeit auf Schärfste verurteilt. Heutzutage haben nur die Rockstars ein bisschen Freiheit was Skandale und Reputation angeht, die anderen Prominenten müssen jede Sekunde darauf achten, was sie sagen, wie sich präsentieren, wie sie sich benehmen, ansonsten kann schon morgen alles vorbei sein. Keiner will die Wahrheit wissen, das schöne Bild ist das, was zählt und Fehler sind nicht erlaubt. So wie es aussieht, muss es wohl wirklich schlimm sein mal das eigene wahre „ich“ zu zeigen – da hat man gleich 375 Freunde weniger bei Facebook:) Deshalb ist es ja so wichtig, wenn man Menschen hat, die einen tatsächlich so akzeptieren und lieben wie man ist. Klingt banal, ist aber so, oder?

Wir können so oft beobachten, wie schnell Vorurteile entstehen und wie schnell sich die Leute über jemanden eine falsche Meinung bilden können (und wollen), auch wenn sie ihn, seine Familie, seinen Charakter und seine Geschichte gar nicht kennen. Manchmal hat man das Gefühl einige Menschen warten nur darauf, mit dem Finger auf jemanden zu zeigen und empört mit dem Kopf zu schütteln – dann kommen sie sich als etwas besseres vor, denn sie ja „so etwas niemals tun würden“!

Als Mama hat man fast noch mehr Druck. Fast jeden Tag sieht man diese urteilende Blicke: weil das Kind zu kalt oder zu warm angezogen ist, weil es eine Mütze an hat oder nicht, weil es zu dünn oder doch zu rundlich ist, weil man auf dem Spielplatz nicht gut genug aufpasst und nur in sein Handy schaut oder umgekehrt – sein Kind nicht ruhig spielen lässt und ständig nur hinterher läuft… Es gibt noch hunderte weitere Bespiele. Eins ist klar – man kann es einfach nicht jedem Recht machen, weil jeder von uns unterschiedliche Dinge für sich, für seine Familie und für sein Kind für Richtig hält. Deshalb werden es immer Menschen geben, die auch die perfekteste Mutter der Welt (wenn es so eine gibt:) schief ansehen werden. Vielleicht, weil sie zu perfekt ist und ihre Kinder damit emotional unter Druck setzt, denn sie hätten doch bestimmt viel lieber eine „normale“ Mama gehabt:))) Und wenn man eine „normale“ Mama ist, dann nimmt die Liste der möglichen Vorwürfe kein Ende. Es geht schon mit der ungewöhnlichen/komischen Kleidung der Kinder los und endet damit, dass die „unvernünftige“ Mutter lieber arbeitet, anstatt bei dem Kind zu bleiben oder umgekehrt – nur Zuhause rumsitzt, anstatt Geld zu verdienen. Na ja, es wird sich immer einer finden, der etwas zu meckern hat.

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Wie sagt man so schön? Über böse Blicke und Bemerkungen sollte man nur lächeln… Oft einfacher gesagt als getan:) Wir Mamas sind da leider besonderes empfindlich!

Das Wichtigste, was man lernen kann – diese überflüssigen Kommentare und das Kopfschütteln der anderen zu ignorieren. Klar, jedes Frauenmagazin und jeder Film ermutigen uns ständig dazu, aber oft ist es einfach so schwierig die negative Meinung der Leute nicht zu beachten! Allein die Tatsache, dass jemand über einen urteilt, obwohl er gar nichts von einem weiss, kann ziemlich aufregen, stimmt?

Wir Mamas müssen sich besonders bemühen auf die unpassenden Bemerkungen nicht zu reagieren, weil wir uns sowieso genug Gedanken darüber machen ob wir alles richtig machen, ob wir unseren Kindern das Beste bieten und ob wir gute Mütter sind. Mir geht es genauso – es fällt mir nicht immer leicht die Meinung der anderen zu ignorieren, aber das Gute ist – man ist als Mama normalerweise so beschäftigt, dass man gar nicht so viel Zeit hat über irgendwelche Kommentare oder Vorurteile nachzudenken)

Wie sieht Ihr das? Ist das Thema auch für Euch aktuell? Habt ihr auch ein Paar kleine „Fehler“, die Ihr lieber nur für Euch und vielleicht Ihren Mann/Partner behält? :)))

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Die meistens von uns möchten einfach ihre Ruhe haben. Einige Leute können jedoch nicht anderes, als über die anderen zu urteilen und abzulästern. Es gibt keine perfekten Menschen und jede hat seine eignen Fehler. Hauptsache man fängt bei sich selbst und seinen Vorurteilen an, und nicht bei dem Nachbar oder Bekannten.

Stadt – Mama – Nerven

 

In habe schon viel darüber geschrieben, wie sehr sich der Alltag, die eigenen Empfindungen und überhaupt – das ganze Leben verändern, wenn man Eltern wird. Und ich bin mir sicher, dass mir alle Mütter und Väter dieser Welt in diesem Punkt sofort zustimmen können:)

Heute möchte ich über einige interessante Erfahrungen und Beobachtungen erzählen, die ich als Stadt-Mama täglich mache, und auf die ich erstaunlicherweise früher gar nicht geachtet habe. Damit meine ich: wie lebt es sich als Mama in einer Großstadt? Was erlebt man so Tag für Tag, wenn man mit dem Kinderwagen spazieren und einkaufen geht? Mit welchen Reaktionen hat man als Mutter im Alltag oft zu tun? Und vor allem: worüber regt man sich als Stadt-Mama auf? Na ja, da gibt es so einiges… Und euch fallen jetzt sicherlich auch ein Paar unangenehme Momente ein, die ihr schon erlebt habt. Auf jeden Fall bin ich davon überzeugt, dass die meisten von euch wissen werden, wovon ich rede:) Hier ist meine persönliche Liste, in der ich versucht habe meine wichtigsten Mama-Aufreger aufzuzählen:

Als Mama regt es mich auf:

  • wenn ich nach 1 Stunde erfolgloser Versuche endlich geschafft habe unsere Prinzessin ins Bett zu bringen, und in dem selben Moment fühlt sich ein stolzer Ferrari- oder Motorrad Fahrer verpflichtet allen zu zeigen wie viel PS sein „Liebling“ hat – was man selbstverständlich  im Umkreis von 50 km hören kann

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  • wenn man in den leeren Aufzug mit dem Kinderwagen steigt, und plötzlich möchten 10 andere (junge) Leute, die gerade zufällig vorbei gehen, auch mitfahren, obwohl die Rolltreppe 3 Meter vom Aufzug entfernt ist
  • (ähnlich) wenn man mal mit der U-Bahn fahren muss und jemand sich unbedingt in einen wirklich sehr sehr vollen Zug quetschen will, nach dem Motto „Da passe ich doch auch noch rein!“ – was zur Folge hat, dass das arme Kind die ganze Fahrt lang den Allerwertesten von jemandem genau vor seinem Gesicht beobachten darf. (Ich verstehe natürlich, dass jeder zur Arbeit oder nach Hause muss, aber was nicht geht – geht einfach nicht! Ich meine, ein Bär passt auch nicht in die Handtasche rein – also warum es trotzdem versuchen?)
  • wenn jemand in einem schmalen Gang eines Einkaufsmarktes vor dem Regal steht, und absichtlich nicht kurz zur Seite gehen möchte, um den Kinderwagen vorbei zu lassen (Ich rede jetzt natürlich nicht von Menschen, die einen tatsächlich nicht bemerkt haben)
  • wenn jemand verurteilende und empörte Blicke zuwirft, wenn mein Kind schreit oder weint und nicht aufhören will/kann, obwohl ich die ganze Zeit versuche es zu beruhigen. Ich bekomme gleich Wutanfälle, wenn ich mir vorstelle, was sie über meine Prinzessin denken!
  • diese komische Stufe vor einigen Läden, die so schwer mit dem Kinderwagen zu überwinden ist, dass man es manchmal einfach sein lässt, obwohl das Traumkleid 1 Meter von einem entfernt im Schaufenster hängt

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So eine Stufe ist kein Problem, aber manchmal sind sie dermaßen hoch, dass ich mich jedes Mal frage, wozu diese „Erfindung“ gut sein soll

  • wenn man eine Bank / einen Laden / ein Café mit dem Kinderwagen betreten möchte und im selben Moment jemand gerade raus- oder reingeht und einem die Tür einfach vor der Nase zuschlägt, anstatt sie aufzuhalten. Klar, niemand ist dazu verpflichtet, aber ich finde dieses Verhalten trotzdem asozial
  • Menschen, die die Strasse entlang spazieren und nur in ihr Handy schauen oder irgendetwas darin Tippen, wobei sie gar nicht mehr darauf achten wohin sie gehen – es macht ihnen auch nichts aus, wenn sie fast in den Kinderwagen reinlaufen
  • für Mamas (wie ich) sehr aktiver Entdecker:) Schlechtes Wetter – denn das bedeutet man kann nicht sehr lange spazieren gehen und die Kleinen können sich dann nicht so richtig auf dem Spielplatz austoben, was das friedliche Ins-Bett-Gehenzu zu einem  unerreichbaren Ziel macht

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Für uns (wie für viele andere Eltern) gilt: draußen gespielt – gut eingeschlafen, Zuhause auf der Couch geblieben – bis 23 Uhr keine Ruhe:))) Deshalb gehören lange Spaziergänge und Spielplatz zu unserem täglichen Unterhaltungsprogramm einfach dazu

  • unbekannte Omas oder andere Damen (und ich habe wirklich absolut nichts gegen liebe Omas), die stundenlang vor dem Kinderwagen stehen und das Kind bewundern, wobei sie auch oft Gespräche über alle möglichen Themen wie Wetter, Umwelt, Politik oder Geschichte anfangen. Ich möchte nicht falsch verstanden werden, ich rede oft und gerne mit netten Menschen auf der Straße, aber viele Mamas werden mir sicherlich zustimmen, dass es irgendwann unangenehm wird, wenn das eigene Kind von fremden (auch netten) Menschen zu lange angequatscht wird
  • Sirenen der Polizei/ das beruhigende Geräusch des Presslufthammers von der Baustelle/ Straßenfeste, die bis spät am Abend dauern – alle diese Dinge gehören einfach zum Stadtleben dazu und haben mich früher überhaupt nicht gestört. Erstaunlich, was man als Mama total nervig finden kann.
  • Fahrradfahrer, die auf dem Bürgersteig fahren (wo sie es gar nicht dürfen) und mir total genervt zu verstehen geben, dass ich sie mit meinem Kinderwagen gefälligst vorbei lassen sollte, denn ich halte sie ja nur auf!

Wow, wie es aussieht bin ich ja eine richtige Nörglerin geworden! Aber diese Eigenschaft bekommen doch so ziemlich alle Eltern, oder?

Ich muss noch eins sagen: ich gehöre sicherlich nicht zu den Frauen, die es erwarten, dass vor ihnen roter Teppich ausgerollt wird, wenn sie mit dem Kinderwagen die Strasse entlang spazieren. Oder die erwarten, dass alle Menschen um sie herum die Laune ihres Kindes einfach so akzeptieren, während sie in einem Café entspannt das Mittagessen oder ein Glas Wein genießen möchten. Ich bin der Meinung, dass alle Eltern für ihre Kinder verantwortlich sind und auch dafür, dass andere  Mitmenschen ihr Leben ganz normal weiterführen können, auch wenn sie von Kindern vielleicht nicht so begeistert sind. Eltern zu sein ist für jeden von uns eine ganz persönliche Entscheidung. Aber uns, Mamas und Papas, fällt es doch so schwer das alles nicht persönlich zu nehmen, wenn es um unsere Kleinen geht! Wir können auch bestimmt keine Liebe oder Sympathie unseren Kindern gegenüber von anderen verlangen, aber zumindest dürfen wir sicherlich ein bisschen Rücksichtnahme und einfache Höflichkeit erwarten, nicht Wahr?

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Wie denkt Ihr darüber? Gibt es bei euch auch alltägliche Situationen, die euch total aufregen?

Eine Chance für Schal !

 

Wir freuen uns alle auf den Sommer – darauf, etwas tolles mit den Kindern draußen unternehmen zu können, sie beim Toben auf dem Spielplatz zu beobachten, wo sie bei dem schönen Wetter endlich mal so richtig Spass haben können. Darauf, gemeinsam im Biergarten in der Sonne zu sitzen oder auf der Terrasse eines gemütlichen Cafés am Nachmittag. Wir freuen uns aufs Eisessen und einfach auf einer Bank in der ruhigen Straße oder im Park einen Kaffee To-Go trinken zu können. Im Sommer macht es wirklich Spass mit dem Kinderwagen spazieren zu gehen und sich dabei die bunten Schaufenster anzusehen – umsomehr freuen wir uns auch darauf … endlich Sommerkleidung tragen zu können!

Ich denke jede von uns hat ihren eigenen Stil und Präferenzen, wenn es um Sommergarderobe geht. Einige bevorzugen den femininen Look – Kleider, Röcke und leichte Blusen zusammen mit schicken Keilsandaletten oder Stilettos. Die anderen entscheiden sich für den sportlichen Casual- Look wie Shorts, leichte Jeans, T-Shirts und Tops mit flachen Sandalen oder gar Flip-Flops. Ich gehöre eher zu der zweiten Kategorie. Klar mische ich auch gerne femininere Sachen mit den sportlichen (z.B. Jeans-Shorts und eine romantische Bluse mit Blumen-Print), und es kommt auch öfters vor, dass ich Lust habe ein richtig schickes Kleid anzuziehen und sich wie eine „echte Lady“ zu fühlen:) Aber am Wohlsten fühle ich mich immer noch in Jeans, Jeans und nochmals Jeans. Oder Jeans – Shorts.

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Wie ich schon erzählt habe, bin ich kein Fan von sehr ausgefallenen, schwer kombinierbaren Sachen, auch wenn so ein Teil gerade total angesagt wäre. Ich bin ein Fan von einfachen, aber schönen und stilvollen Sachen. Trotzdem habe ich ein Paar Tricks, um diese „einfachen“ Looks interessanter und cooler aussehen zu lassen – und zwar mit passenden Accessoires und vor allem… mit tollen Schals. Schals im Sommer? Ja! Ich finde dieses Accessoire wird im Sommer sehr oft vernachlässigt, weil die meisten es eher mit den kalten Jahreszeiten verbinden. Heutzutage gibt es eine Riesen-Auswahl an tollen Schals, die man perfekt uns sehr harmonisch in die Sommergarderobe integrieren kann. Jetzt stelle ich Euch meine kleine Sammlung vor und präsentiere gleichzeitig ein Paar Looks, die man sowie an heißen, als auch an kühlen Sommertagen mit einem Schal wunderbar tragen kann.

Für kühle Sommertage:

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Ja, sehr farbenfroh. Warum auch nicht? Außerdem, sieht ein einfacher Pullover oder Cadigan in einer schönen, saftigen Farbe viel interessanter aus. Dazu könnte jetzt doch nur ein Schal in einer dezenten Farbe passen wie hellblau, hellgrau oder weiß, stimmt? Oder… man setzt auf „mini – Color Blockig“. Bunte Farbe mit einer anderen bunten Farbe kombinieren. Ich persönlich mag es, wenn der Ton des Oberteils entweder in der Farbkombination des Schals vorkommt, oder zumindest mit ihr harmoniert. Aber wer genug Mut hat und stilsicher etwas Neues umsetzen kann, sollte sicherlich gewagtere Kombis ausprobieren, wie zum Beispiel Fuchsia-Orange, oder Lila-Türkis. In dem Fall muss man aber wirklich eine begabte Fashionista sein, ansonsten kann das Experiment schnell nach hinten losgehen:) Ich traue mich das noch nicht ganz zu, deshalb setze ich  lieber auf ruhigere Farben.

Auf dem Bild alle Schals von Codello

Für warme Sommertage:

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Meine Sommer – Favourites: Jeans Shorts, T-Shirts und leichte Sommer Jeans. Übrigens, wer so wie ich auf coole T-Shirts steht, die sofort einen Look „machen“ können, sollten auf jeden Fall Abercrombie&Fitch (hier) besuchen – sie sind einfach die Besten!

An sehr warmen Tagen nehme ich ganz schmale Schals aus besonders leichten Stoffen wie Leinen, Seide oder Baumwolle. Man kann sie entweder locker um den Hals hängen, oder etwas tiefer (Bauchbereich) einen Knoten binden, damit sie nicht ständig wegfliegen, wenn es windig ist. Wichtig ist, dass der Schal keinesfalls „zu schwer“ aussieht und dabei ist natürlich der richtige Stoff entscheidend. In dem Fall wird dieses Accessoire bestimmt nicht komisch, sondern total stylish und cool aussehen. Wenn es warm ist, entscheide ich mich am Liebsten für die hellen, zarten Töne wie Weiß, Beige und helles Rosa oder Gelb, was aber nicht bedeutet, dass es kein Muster geben darf. Zum Beispiel kleine Sterne, Punkte und Herzen könnten wunderbar passen.

Auf dem Bild Schals von Codello (eine tolle Marke, die eine wunderbare Auswahl an Schals und Tüchern mit coolen, lustigen Prints bietet – von Seide bis Baumwolle, für jeden Anlass und jede Jahreszeit)

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Meine Auswahl für den Sommer

Klar, ist ein Schal nichts Neues und viele von Euch tragen bestimmt sehr oft dieses Accessoire und können es mittlerweile perfekt kombinieren. Und das ist auch gut so! Aber ich merke oft, dass manche es gar nicht als ein Sommer- Accessoire betrachten – und das wirklich zu Unrecht!

Habt Ihr auch ein Paar Tricks um Eure alltäglichen Outfits interessanter wirken zu lassen?

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Wenn man ein buntes Oberteil mit einem farbenfrohen Schal kombiniert, sollte man aufpassen, dass die restlichen Teile des Outfits nicht so auffällig sind. Zum Beispiel bei diesen Nikes und dem gelben Oberteil habe ich mich für einen dezenteren Schal entscheiden.

Wir wünschen Euch ein tolles Wochenende! Was habt Ihr vor?

Was jetzt anderes ist & Das Mini Beauty Case

 

Könnt Ihr Euch noch erinnern, wie Ihr vor der Geburt Euer Kinder wart? Wie Ihr gelebt habt, über was Ihr Euch Gedanken gemacht habt, was Euch Spaß gemacht hat und vor allem – wie Ihr Euch das Leben als Mutter, als Eltern vorgestellt habt? Ja, ich auch. Ich kann mich auch erinnern. Und kann jetzt nur herzlich darüber lachen:)

Wenn man Mama wird, sieht man plötzlich viele Dinge ganz anderes. Das Leben verändert sich völlig. Man trägt auf einmal immense Verantwortung für einen kleinen Menschen, den man so liebt, wie man es sich nie vorher vorstellen konnte, und um den man sich für den Rest des Lebens so große Sorgen machen wird, wie nie zuvor um sich selbst. Eigentlich verliert man komplett seine Unabhängigkeit und das eigene Herz gehört einem nicht mehr. Dafür bekommt man aber das Wertvollste und das Schönste, was man im Leben haben kann.

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Ein Bild von früher, Paris: noch nicht Mama, habe viel gereist, bin oft ausgegangen, lebte unbeschwert und war (dachte ich) zufrieden. Jetzt: Mama, habe unzählige Sorgen, verreisen ist (noch) nicht so einfach, bin abends immer daheim und – überglücklich!

Ich denke jeder Mama geht es ähnlich, deshalb möchte ich jetzt nicht zu viel darüber schreiben, was sowieso jede von Euch schon weiß. Heute will ich über ganz normale alltägliche Dinge reden, die plötzlich auch im ganz anderen Licht erscheinen, sobald man Mutter wird. Einkaufen, Putzen, Kochen, Fernsehen, Reden, Telefonieren, Schlafen (ganz besonderes Schlafen) – all das ist nicht mehr so wie es einmal war:) Doppelte, wenn nicht dreifache Konzentration wird gefragt, man entdeckt die Fähigkeit mehrere Dinge gleichzeitig, oft mit unfassbarer Geschwindigkeit zu erledigen. Man kann zur gleichen Zeit reden, zuhören, antworten, aufräumen, kochen und ohne eine Sekunde nachzudenken alle Punkte der Einkaufsliste aufzählen und den genauen Arzttermin in 2 Monaten nennen. So ist es doch, oder?

Ich denke Mutterschaft gibt einer Frau die Möglichkeit sich extrem weiter zu entwickeln, denn wir bekommen plötzlich unglaubliche Eigenschaften und Instinkte, von denen wir nie gedacht haben, dass wir sie je besitzen könnten. Wenn mir jemand früher gesagt hätte, was ich so alles in 24 Stunden erledigen würde, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Und ich finde es gut, dass es keine magische Kugel gibt, in der man seine Zukunft sehen kann. Ich muss mich einfach totlachen, wenn ich an mein Gesichtsausdruck denke, falls ich vor 3 Jahren gesehen hätte wie mein ganz normaler Tag als Mama heute abläuft.

Diese Fähigkeiten entwickeln sich von alleine, mit der Zeit. Man überlegt irgendwann gar nicht mehr wie anstrengend das manchmal sein kann, man gewöhnt sich daran und macht es einfach. Also, für alle noch nicht-Mamas: Finger weg von den „magischen Kugeln“ wie Hollywood-Filme, Zeitschriftenartikel oder Erzählungen der Bekannten, die das Leben als Eltern ganz unvorteilhaft darstellen. Sie können ziemlich schnell großen (und falschen) Eindruck machen, indem sie nur all die schwierigen, anstrengenden, verzweifelten und komplizierten Momente im Leben einer Mama zeigen, aber was im Inneren, im Herzen passiert, können sie einfach nicht beschreiben – und das ist etwas Wunderbares!

Und jetzt Schluss mit Philosophie! Ich habe noch ein sehr schönes Thema für Euch (Mamas kleiner Prinzessinnen aufgepasst!). Heute widme ich meinen Beauty-Beitrag mal nicht den erwachsenen, sondern den kleinen Mädels. Ok, natürlich sind sie noch viel zu klein um irgendwelche Beauty-Produkte und Tipps wirklich zu brauchen – sie sind doch alle wunderschön! Aber ihre Mamas haben schon bestimmt dafür gesorgt, dass sie jetzt schon ein Paar Cremes und niedlichen Haarbürsten besitzen. So sieht zum Beispiel unser mini „Beauty-Case“ aus:

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Eigentlich hat sich früher in diesem kleinen rosa Koffer ein weißer Steiff Bär versteckt. Für beide haben wir gute Verwendung gefunden:) Wunderbarer Geschenk-Tipp! (hier erhältlich)

  1. NUK Babybürste mit Kamm in Rosa mit Naturhaar – da Prinzessin schon längere Haare hat, benutzen wir zurzeit nur den Kamm
  2. HIPP Babysanft Gesichtscreme SENSITIV – ist sehr leicht, zieht schnell ein, hat einen sehr dezenten Duft. Auch der Dosierspender ist total bequem – bei anderen Produkten hatte ich schon öfters die ganze Creme auf meinem T-Schirt, Jeans und Boden. Tolles Produkt, kaufe ich immer wieder
  3. HIPP Babysanft Shampoo&Dusche – wie ich schon sagte, ich bin ein Freund praktischer (Beauty-) Produkte. Also, warum ein Shampoo und ein Duschgel, wenn man gleichzeitig beides haben kann? Auch ideal zum Verreisen. Das Produkt ist sehr gut, lässt sich prima aufschäumen, riecht fast gar nicht. Die kleinen Äugeln brennen überhaupt nicht – getestet! – unsere Prinzessin planscht einfach so gerne beim Baden:) Außerdem pflegt es wunderbar zarte Babyhaut und sorgt mit der Verpackung für Spaß beim Baden
  4. HIPP Babysanft Milk Lotion für normale Haut
  5. Baby-Nagelschere + runde Nagelfeile
  6. elmex Lern-Zahnbürste – ich finde sie gut, aber Prinzessin nicht. Sie steht überhaupt nicht auf Zähneputzen, wir arbeiten noch daran:)
  7. Im Sommer kommt noch Sunblocker für Kinder mit hohem Lichtschutzfaktor dazu
  8. Die süßen Blumen Haarclips von i-am – mein absoluter Tipp für Mamas, wenn die länger gewordenen Haare der Mädchen langsam anfangen sie zu stören. Ich war selbst überrascht, wie schwer es war die richtigen Haar-Accessoires für die ganz Kleinen zu finden. Sie sollen schön, praktisch und sicher sein. Und ich bin echt froh, dass ich die hier gefunden habe:

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Etwas kitschig? Vielleicht. Übertrieben? Nein! Und total süß! Wann sollen denn die Mädels so etwas tragen, wenn nicht jetzt? In Echt sind die Blümchen gar nicht groß und sehen wirklich hübsch und ganz bestimmt nicht billig aus. Außerdem lassen sich die Clips sehr einfach und ziemlich fest befestigen, was aber nicht bedeutet, dass die Kleinen sie nicht selbst abnehmen können:) Meine Prinzessin kann es, deshalb passe ich immer auf, dass beim Haarschmuck keine Details gibt, die verschluckt oder abgerissen werden können. Diese Clips sind entweder direkt bei i-am Läden erhältlich, oder man kann ähnliche Accessoires hier bestellen.

Das war unsere NOCH relativ kleine „Beauty“- Sammlung, ausgenommen  unzählige andere Baby – Pflegeprodukte, die wir alle kennen und daheim haben.

Wie sieht Eure mini „Schönheits-Programm“ aus? Das würde mich sehr interessieren und ich freue mich immer über Eure Tipps!

Hochzeits – Special

 

Vor einigen Tagen haben wir einen sehr schönen und wichtigen Anlass zum Feiern gehabt – wir hatten unsere standesamtliche Trauung und haben Ja gesagt! Mein Mann und Ich. Das hört sich doch wunderbar an:) Ich möchte jetzt wirklich keine 20 Seiten darüber schreiben, wie schön es war und wie wir und gefühlt haben – und es war sehr sehr schön – ich will nur sagen, dass ich sehr glücklich und dankbar bin, dass ich meine wunderbare kleine Familie habe und freue mich jeden Tag aufs Neue mit meiner Tochter und meinem Mann mein Leben verbringen zu können. Es gibt einfach Dinge, die man lieber für sich und seine Liebsten behält, nicht Wahr?

Dafür möchte ich Euch heute mehr über Beauty, Fashion und Deko für den Hochzeitstag erzählen. Ich habe früher immer gerne die Hochzeits-Specials in den Zeitschriften durchgeblättert, auch vor vielen Jahren, wenn meine eigene Hochzeit noch gar nicht geplant war. Es hat mich einfach interessiert, wie man Fashion Trends und Braut-Mode gut verbinden kann, damit man modern, aber trotzdem feminin und traditionell romantisch aussieht. Hoffentlich geht es Euch genauso, denn heute möchte ich mit Euch ein Paar Details unserer Hochzeit teilen, die Euch vielleicht an Euren eigenen schönsten Tag erinnern werden, oder Euch als kleine Inspiration für die noch bevorstehende Trauung dienen können. Zumindest würde es mich sehr freuen!:)

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Das Outfit:

Wie ich schon erwähnt habe, ließen wir uns gerade standesamtlich trauen, aber möchten noch unbedingt kirchlich heiraten. Deshalb feierten wir auch erst im sehr kleinen Familien- und Freundeskreis. Mein Outfit dafür habe ich nach folgenden Kriterien ausgesucht:

  • es sollte nicht zu pompös, aber auch nicht zu schlicht werden
  • es sollte feminin und sexy sein, aber nicht übertrieben, denn meiner Meinung nach ist es schöner, wenn eine Braut romantisch und zart wirkt – schließlich ist eine Hochzeit kein Club-Besuch
  • es sollte etwas besonderes sein – das heisst ich hätte gerne ein Detail (oder mehrere) gehabt, die das ganze Outfit ein bisschen speziell und verspielt wirken lassen würden
  • ich sollte es auch irgendwann mal später anziehen können, denn das Outfit für eine standesamtliche Trauung, wie ich finde, darf man durchaus nochmals tragen (im Gegenteil zu dem Kleid für die kirchliche Trauung). Selbstverständlich wer nicht kirchlich heiraten wird, kann auf jeden Fall mehr Mut bei der Wahl des Outfits haben!

Und das war das Ergebnis, mit dem ich mehr als zufrieden war:

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  • Spitzenkleid mit Spaghettiträger – genau das, was ich wollte! Es wirkte zart und sehr feminin, aber gleichzeitig modern (dank A-Linie-Schnitt) und sexy (dank der Länge und Spitze)
  • Kastenjacke von Twin-Set – hat das Kleid etwas „formeller“ wirken lassen, denn Spaghettiträger und die Länge gleichzeitig wären einfach zu viel für so einen Anlass. Mit dieser Jacke sah das Outfit richtig süß und stilvoll aus
  • Pumps von Peter Kaiser in der Farbe nude – die sehen fantastisch aus und sind total bequem. Außerdem würden sie zu jedem Outfit passen, NUR: die Sohle bei den ganz neuen Schuhen ist schon nach 1 Stunde kaputt gegangen! Ich weiss nicht, ob ich nur so ein „Glück“ hatte, aber toll fand ich es nicht
  • Die beige Flecht Tasche, die ich schon seit Jahren besitze, hat perfekt zum Outfit gepasst (insbesondere zu der Kastenjacke). Man kann sie als Clutch, oder auch am Riemen tragen – sieht beides super aus.

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Das Make-Up:

Ich habe mich für ein dezentes, leichtes Make-up entschieden – eigentlich für mein alltägliches Make-up. Ein auffälligeres Make-up steht mir nicht so gut und wenn ich ehrlich bin, wollte ich an diesem Tag einfach nicht experimentieren, damit ich am Ende vor dem Spiegel keine unangenehme Überraschung erlebe. Und so ging es:

  • Concealer Benefit Fake-up (Light)
  • Clinique almost powder make-up SPF 15 (01 fair)
  • Catrice Lidschatten Absolute Eye Colour (350 Starlight Expresso): auf dem kompletten Oberlid / auf dem Unterlid als Lidstrich
  • Catrice Eyeliner Liquid Liner Waterproof (010 Don`t leave me!): nur auf dem Oberlid – dieser Eyeliner ist besser als viele gleiche Produkte der Luxus-Marken – absolute Empfehlung!
  • Catrice Volume Mascara Lashes to Kill Ultra Black (mein Liebling seit Jahren)
  • Lippen: Lierac Hydra-Chrono+ Lippenbalsam Rosé  (für mich besser als jeder Lippenstift – langanhaltende Feuchtigkeit und schöne zarte Farbe)

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Wie man an den Haaren merkt, hat es an dem Tag geregnet:) Soll aber Glück bringen!

Details:

Als spezielles Accessoire wählte ich einen dezenten Braut-Haarreif mit kleinen Strasssteinen – man darf doch ein richtiges Mädchen sein am eigenen Hochzeitstag, oder?:) Man hat ihn nicht so genau gesehen, dafür aber das Funkeln der Steinchen. Ich fand es sehr schön!

Mein Brautstrauss und mein „Diadem“:

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Für meinen Brautstrauß wollte ich nur wunderschöne zarte Pfingstrosen haben – und sonst nichts. Ich fand sie passen sehr gut zu mir, zum Frühling, zu diesem Tag… Ich liebte diesen Strauß!

Deko:

Die Feier fand in einem schönen, gehobenen bayrischen Restaurant statt. Ich liebe die Kombination aus traditionell bayerisch und modern! Für Tischdeko nahmen wir Hortensien, Kerzen, Deko-Schmetterlinge und künstliche Diamanten, die farblich aufeinander abgestimmt waren. Der Tisch sollte nicht zu überladen aussehen, aber trotzdem feierlich und frisch – passend zum Frühling und diesem wunderbaren Tag!

Unsere Hochzeitstafel:

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Dann wurden unsere Gäste zur Nachfeier bei uns Zuhause eingeladen. Die schönen  Hochzeits-Girlanden, Luftballons und die gleichen Deko-Elemente wie beim Hochzeitstisch sorgten für eine tolle Party-Atmosphere auch bei uns daheim!  Zum Trinken haben wir unseren Gästen Champagner, Prosecco Rosé, Aperol-Spritzz, Hugo und Rosé Wein angeboten.

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Wir hatten einen wundervollen Tag mit einander, mit unserer Prinzessin, mit unseren Freunden und Familie! Und sind jetzt total glücklich Mann und Frau zu sein, obwohl wir uns eigentlich die ganze Zeit davor auch schon so gefühlt haben.

Wie war denn Euer Hochzeitstag? Oder wie stellt Ihr Euch Eure perfekte Hochzeit vor?

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